Motorsport

Schneetreiben sorgt für Rennabbruch auf dem Nürburgring

Schneetreiben im April: Der zweite Lauf der VLN-Langestreckenmeisterschaft endete für Benny Leuchter und alle anderen schon nach zwei Runden.

Schneetreiben im April: Der zweite Lauf der VLN-Langestreckenmeisterschaft endete für Benny Leuchter und alle anderen schon nach zwei Runden.

Foto: ES / Gruppe C Photography

Duisburg.   Der zweite Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft musste nach zwei Runden beendet werden. Duisburger Fahrer hatten bis dahin gute Positionen.

Das 44. DMV-Vier-Stunden-Rennen wird als eines der kürzesten Rennen der VLN-Langstreckenmeisterschaft in die Geschichte des Nordschleifen-Championats eingehen. In Runde zwei unterbrach die Rennleitung den zweiten Saisonlauf aufgrund einsetzenden Schneefalls. Von Fuchsröhre bis Bergwerk blieb der Schnee auf den Seitenstreifen liegen. Für den Nachmittag waren weiterer Niederschlag und Schnee angekündigt. In Abstimmung mit den Sportkommissaren und dem Veranstalter entschied sich die Rennleitung um 13.45 Uhr, das Rennen nicht erneut zu starten.

Aufgrund der geringen zurückgelegten Distanz bleibt der zweite Lauf ohne Wertung. Seit 1977 wurden 423 VLN-Rennen absolviert, nur 14 Mal gab es bislang kein Ergebnis. Für halbe Punkte hätten bei dem Vier-Stunden-Rennen mehr als 80 Minuten absolviert werden müssen, für volle Punkte mehr als 160 Minuten.

Gute Leistungen im Zeittraining

Das Zeittraining fand noch bei teils sonnigen Bedingungen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt statt. Dabei sah es für die Piloten des AMC Duisburg gut aus. Im Mercedes AMG GT3 in der Klasse SP9 vom Team Mann-Filter HTP Motorsport teilte sich Maximilian Götz das Lenkrad mit Lance David Arnold und Christian Hohenadel und stand auf Startplatz sechs der Gesamtwertung. Benjamin Leuchter und Andreas Gülden (Max Kruse Racing) belegten in der Klasse den zweiten Startplatz und belegten mit dem VW Golf im Gesamtfeld Rang 35. Mit dem Avia Racing Renault Clio belegte Michael Bohrer in der Klasse SP 3 die Poleposition. In der Gesamtwertung belegte er zusammen mit Stephan Epp und Gerrit Holthaus Platz 100 von 183 Startern. „Die Einführungsrunde war okay, in der ersten Runde war die Strecke schon etwas nass. In Runde zwei war das Schneetreiben dann echt heftig. Das Rennen zu unterbrechen, war zu dem Zeitpunkt die vollkommen richtige Entscheidung, sagte Bohrer. Das sah auch Leuchter so: „Schade, dass wir die Führung nicht in einen Sieg verwandeln durften. Das Team hätte es verdient gehabt.“

Der dritte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft findet am 27. April statt. Dann wird Leuchter seinem Teamkollegen Andy Gülden, der auch die Startposition herausgefahren hatte, allein überlassen, da der Hochfelder im zeitgleich stattfindenden Rennen des FIA-Tourenwagen-Weltcups in Ungarn im Einsatz sein wird.

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