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Stadionfrage unklar: Keine Ersatzsaison für Duisburg Vikings

Für Dirk Kölbl (Headcoach), Björn Brombereck (Offensive Coordinator), Jörg Kemming (Defensive Coordinator; von links) und ihr Team geht es erst 2021 wieder um Punkte.

Für Dirk Kölbl (Headcoach), Björn Brombereck (Offensive Coordinator), Jörg Kemming (Defensive Coordinator; von links) und ihr Team geht es erst 2021 wieder um Punkte.

Foto: Andreas Hofmann / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Da unklar ist, ob das Schwelgernstadion den Duisburg Vikings auch im November zur Verfügung steht, verzichtet das Team auf die Kurzsaison.

Die Duisburg Vikings werden in der Saison 2020 nicht mehr an einem organisierten Spielbetrieb teilnehmen. „Wir haben uns entschieden, dass Angebot des Verbandes einer Ersatzsaison nicht wahrzunehmen“, sagt Björn Bromberek, der Vorsitzende des Football-Landesligisten. Die offizielle Spielzeit wurde abgesagt, der NRW-Verband will aber für die spielwilligen Vereine eine Kurzsaison auf die Beine stellen.

Eine Frage der Vernunft

Spielwillig sind die Wikinger, dennoch war ein Start nicht möglich. „Wir haben zwar per se die Zusage, das Schwelgernstadion nutzen zu können, aber zunächst nur bis Oktober“, erklärt Bromberek. Die Ersatzsaison würde sich aber bis in den November ziehen. „Wir können also nicht definitiv sicher sein, eine Spielstätte zu haben.“ Zudem sei die Absage aber auch eine Frage der Vernunft gewesen. „Fast wöchentlich würden Spiele stattfinden. Da lassen sich Verletzungen nicht ausschließen. Letztlich ist das hier der Amateurbereich.“

Die Vikings wollen nun für ihr Herren-Team nach Möglichkeit einige Freundschaftsspiele auf die Beine stellen. „Für den Nachwuchs sind bereits alle Spiele abgesagt. Wir befinden uns hier schon mitten in der Vorbereitung auf die Saison 2021. Die Trainingsbeteiligung ist gut“, sagt Bromberek.

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