Rollkunstlaufen

Starke Walsumerinnen bei der NRW-Meisterschaft in Walsum

Die Deutsche Meisterin Isabell Wiethoff stürzte im Kurzprogramm, verletzte sich aber glücklicherweise nicht schwer. Nun muss sie eine kurze Pause einlegen und kann dann wieder ins Training einsteigen.

Die Deutsche Meisterin Isabell Wiethoff stürzte im Kurzprogramm, verletzte sich aber glücklicherweise nicht schwer. Nun muss sie eine kurze Pause einlegen und kann dann wieder ins Training einsteigen.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Die RESG Walsum richtete die NRW-Meisterschaft aus. Vier Läuferinnen des Gastgebers und elf des TV Aldenrade boten gute Leistungen.

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Die NRW-Meisterschaft in der Halle Beckersloh – und Rollkunstläufer aus gleich zwei Walsumer Vereinen kämpften um die Goldmedaillen. Ausrichter war die RESG Walsum, die mit vier Läuferinnen den Start ging. Den elf Läuferinnen des TV Aldenrade fiel dabei dann sogar eine Favoritenrolle zu.

„Freuen durfte man sich zudem auf den Auftritt der amtierenden Deutschen Meisterin Isabelle Wiethoff. Leider verletzte sich Isabelle beim Sturz in einer Pirouette im Kurzprogramm und konnte zur Kür nicht antreten. Zum Glück gab es inzwischen Entwarnung, die Verletzung ist nicht so schlimm wie zuerst vermutet. Nach einer kurzen Pause kann Isabelle wieder ins Training einsteigen“, berichtet die Duisburgerin Katharina Peter, Wertungsrichterin und Fachwartin für Rollkunstlauf in NRW.

Als erste Gruppe ging es am Samstagmorgen für die vier Schüler-B-Mädchen Leana Siegmund, Lena Witek, Paula Isselhorst und Hannah van de Lücht (alle TVA) mit der Kurzkür los. Bereits dort zeigte man der Konkurrenz, dass es nicht leicht werden sollte, mit ihren Leistungen mitzuhalten. Und es kam so wie erwartet, nach dem Kurzprogramm führte Siegmund vor Witek. Auch nach der zweiten Darbietung blieb es bei dieser Reihenfolge.

Nervös in der neuen Klasse

Dieser Gruppe folgten die 15er-Gruppe Nachwuchs-1-Damen, in der drei Läuferinnen – Selina Sokoljak und Helin Cetindag vom TVA sowie Lina Weidmann von der RESG – ihr Bestes gaben. „Neu in der Startklasse war die Nervosität nicht ganz zu unterbinden. Die ebenfalls guten Leistungen der anderen Läuferinnen waren an diesem Tag von den Duisburgerinnen dann auch kaum zu überbieten“, erklärt Peter.

Anschließend musste sich Lorena Monopoli (TVA) in der Gruppe Nachwuchs-2-Damen alleine beweisen. Neun Rivalinnen versuchten, es ihr schwer zu machen. Doch dies war an diesem Tag kein Problem für die Walsumerin, die sich den zweiten Platz sicherte.

Bundeskaderläuferinnen überzeugen

Auf die folgende Gruppe waren viele gespannt, da dort die beiden Bundeskaderläuferinnen Tiziana Kaletta und Rimas Tarhuni (beide TVA) ihr Können offerierten. Als Neuling am Start war Talia Kisacik (RESG). So wurde bei den Schüler-C-Mädchen in einer elf Läuferinnen starken Gruppe eine „fantastische Leistung gezeigt“, schwärmte Peter. „Auch wenn der ein oder andere Patzer kurzzeitig zu kleinen Zweifeln beitrug, das oberste Treppchen erklimmen zu dürfen, holte sich Tiziana Kaletta den ersten Platz. Wertungen bis 6,0 rundeten dabei das gute Bild ab.

Auch in der Gruppe Cup Damen wurden die TVA-Läuferinnen ihrer Favoritenrolle gerecht: Leandra Peitz wurde Erste, Lena Duckstein Zweite. Rabea Wittenberg von der RESG ging erstmals in der Jugend-Klassen an den Start. Nach der Kurzkür lag sie auf Rang drei und landete nach der Kür auf dem vierten Platz.

Eines gab es noch oben drauf: Tiziana Kaletta, Rimas Tarhuni, Leana Siegmund, Lena Witek, Paula Isselhorst und Hannah van de Lücht wurden vom Landesverband für die Norddeutsche Meisterschaft nominiert.

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