Handball

Uwe Kiel arbeitet an der neuen Struktur beim VfL Rheinhausen

Der Sportliche Leiter Uwe Kiel begrüßte Dina Pfirrmann als Co-Trainerin beim Frauenhandball-Verbandsligisten VfL Rheinhausen.

Der Sportliche Leiter Uwe Kiel begrüßte Dina Pfirrmann als Co-Trainerin beim Frauenhandball-Verbandsligisten VfL Rheinhausen.

Foto: VfL Rheinhausen

Duisburg.  Die Duisburgerinnen haben ihr Team für die kommende Saison in der Verbandsliga umgebaut. Mit Dina Pfirrmann gibt es eine neue Co-Trainerin.

Uwe Kiel sagt es gerade heraus. „Wir wussten, dass zu einem so frühen Zeitpunkt in der Vorbereitung nicht viel passen würde“, erklärt der Sportliche Leiter des Frauenhandball-Verbandsligisten VfL Rheinhausen. „Aber mit einer Niederlage hatten wir doch nicht gerechnet.“ Dennoch verloren die Bergheimerinnen das Testspiel gegen den klassentie­feren Landesligisten HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen mit 27:28.

Die Sorgen bei dem erfahrenen Trainer, der nun aber in die organisatorische Rolle geschlüpft ist, während Lothar Freude als Coach tätig ist, halten sich allerdings in Grenzen. „Wir haben eine Mannschaft, mit der wir das Ziel Klassenerhalt sicher angehen können“, sagt Kiel über das Team, in das nach einem Umbruch zwölf Neuzugänge zu integrieren sind. Rein spielerisch wird das noch eine Weile dauern, „weil wir derzeit hallenlos sind“, so Kiel. Der Grund ist einfach: Wegen der Schulferien stehen den Duisburger Vereinen zahlreiche Sporthallen nicht zur Verfügung. Die Alternative: Fitnessstudio. Oder auch ein Boxstudio.

Test bei der ambitionierten HSG

Dennoch greifen die VfL-Spielerinnen auch weiterhin zum Ball. Am Sonntag (15 Uhr, Hiesfeld) tritt die Mannschaft von Lothar Freude zu einem weiteren Vorbereitungsspiel beim ambitionierten Oberligisten HSG Hiesfeld/Aldenrade an. Der bisherige TV Aldenrade hatte in der vergangenen Saison nur knapp die sofortige Rückkehr in die Regionalliga verpasst und peilt nun den Aufstieg in die Viertklassigkeit an. Das Resultat könnte deutliche Worte sprechen, doch Kiel nimmt es philosophisch: „In der Vorbereitung kommt es nicht auf Ergebnisse, sondern auf Erkenntnisse an.“

Im Umfeld arbeitet der Sportliche Leiter an der Neustrukturierung des Frauenhandballs beim VfL. „Wir haben viele alte und neue Sponsoren gefunden“, so Kiel. Nebenbei galt es ein Vorbereitungsprogramm samt Trainingslager und Turnieren zu planen, um in Bergheim einen Schub nach vorne auszulösen. „Wir haben junge Spielerinnen im Kader, dazu richtig gute wie Dzana Adilovic, die nach einer schweren Verletzung und sehr langer Pause zurückkommt und nun auf den Punkt fit ist. Der Kopf muss nach der Schulterverletzung natürlich wieder mitmachen“, weiß Kiel um die mentalen Aufgaben.

Mit Dina Pfirrmann hat der VfL eine Co-Trainerin dazu gewonnen. „Mir war es wichtig, ein männlich-weibliches Trainergespann zu haben. Das ist die richtige Mischung“, so Kiel. Pfirrmann hat vor drei Jahren als Spielerin aufgehört und übernimmt nun Verantwortung.

Vorbereitungsprogramm steht

Derweil steht das weitere Vorbereitungsprogramm. Nach dem Spiel in Hiesfeld tritt der VfL am 4. August (15 Uhr) bei der SG Menden an, ehe der SV Straelen am 10. August (16.30 Uhr) an der Krefelder Straße zu Gast ist. Tags darauf (15.15 Uhr) geht es zum TV Biefang II. Am 18. August steht ein Dreier-Turnier beim TV Lobberich an, bei dem außerdem Fortuna Düsseldorf II an den Start geht. Los geht es um 11 Uhr. Es folgen Partien beim SV Straelen (24. August, 16.30 Uhr) und bei der HSG Hiesfeld/Aldenrade II (26. August, 20 Uhr).

Zwei Highlights läuten den Schlussspurt der Vorbereitung ein. Am 31. August richtet der VfL ab 14 Uhr an der Krefelder Straße ein Vorbereitungsturnier aus, an dem neben den Gastgeberinnen der PSV Köln, Teutonia Riemke, die HSG Refrath/Hand, Mettmann-Sport und der Niederbergische HC teilnehmen. Vom 6. bis zum 8. September steht ein Trainingslager in Winterberg an, in dessen Rahmen auch ein abschließendes Testspiel geplant ist.

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