Frauenfußball

Vanessa Fürst ist der nächste Neuzugang beim MSV Duisburg

Die eine kommt, die andere geht: Vanessa Fürst im Duell mit Dörthe Hoppius (links).

Die eine kommt, die andere geht: Vanessa Fürst im Duell mit Dörthe Hoppius (links).

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Duisburg.   Die 17-jährige Defensivspielerin wechselt von Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach zu den Zebras. Talent rückt aus der U 17 auf.

Borussia Mönchengladbach muss nach einem Jahr und vermutlich am Ende ohne Sieg wieder aus der Fußball-Bundesliga der Frauen absteigen – Vanessa Fürst bleibt aber erstklassig. Die erst 17-jährige Defensivspielerin, vornehmlich in der Innenverteidigung eingesetzt, wechselt vom abgeschlagenen Schlusslicht zum MSV Duisburg, der den Klassenerhalt seit dem vergangenen Wochenende in der Tasche hat.

„Mit Vanessa haben wir eine talentierte, junge Spielerin für uns gewonnen, die namhafte Vereine auf dem Zettel hatten. Ich bin froh, dass sie sich für uns entschieden hat“, sagt Trainer Thomas Gerstner über die fünfmalige U-17-Nationalspielerin, die vor einem Jahr vom 1. FC Köln nach Gladbach gewechselt war und dort bislang auf 18 Saisoneinsätze kam. Sie selbst erklärt: „Ich möchte weiterhin in der 1. Bundesliga spielen und gerade in Duisburg hat der Frauenfußball eine große Tradition. Ich habe einfach ein gutes Gefühl, dass ich mich beim MSV sportlich weiterentwickeln kann.“ Das hat vermutlich auch Meret Günster: Die Mittelfeldspielerin aus der eigenen U 17 rückt im Sommer in der Bundesligakader auf.

Verlassen wird den MSV neben den bereits feststehenden Abgängen Dörthe Hoppius (SC Sand) und Barbara Dunst (1. FFC Frankfurt) auch Fuko Takahashi, deren Vertrag nicht verlängert wird. Marina Himmighofen, die mit ihrem Comeback ein Garant für den Klassenerhalt war, wird zum dritten Mal ihre Laufbahn beenden – mal schauen, wie lange es diesmal anhält.

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