Fußball

VfB Homberg legt mit Ex-Zebra Kayaoglu personell nach

Nurettin Kayaoglu, hier im Trikot des MSV, soll den VfB verstärken.

Nurettin Kayaoglu, hier im Trikot des MSV, soll den VfB verstärken.

Foto: Michael Gohl / FFS

Duisburg.  Beim Duisburger Regionalligisten dreht sich das Personalkarussell. Zwei Spieler haben vor der Partie gegen Wuppertal den Verein verlassen.

Drei Spieltage nach Saisonbeginn in der Fußball-Regionalliga hat der VfB Homberg das Wechselkarussell noch einmal in Fahrt gebracht. Die Sommerneuzugänge Phil Britscho und Fabio Dias haben den Aufsteiger bereits wieder verlassen, dafür ist Nurettin Kayaoglu, der in Duisburg bereits aus seiner Zeit beim MSV II in der Oberligasaison 2015/16 bekannt ist, neu im Team.

„Es hat sich abgezeichnet, dass es Phil und Fabio sehr schwer haben werden, in den 18er-Kader zu kommen. Daher sind wir jetzt auf sie zugegangen, um ihnen vor Ablauf der Wechselperiode Ende August noch die Möglichkeit zu geben, sich einen neuen Verein zu suchen“, erklärt Frank Hildebrandt die letztlich einvernehmliche Auflösung der Verträge.

Mit Kayaoglu, der sich zuletzt bei der Vereinigung der Vertragslosen Profis VdV fit hielt und zuvor in der türkischen 3. Liga bei Bandirmarspor (29 Einsätze) und Nazillispor (11) sowie 26-mal in der Regionalliga West bei Rot-Weiß Ahlen kickte, hofft der Sportliche Leiter, die Abgänge von Linksverteidiger Britscho und Linksaußen Dias kompensieren zu können: „Nuri ist auf der Außenbahn sowohl defensiv als auch offensiv einsetzbar.“

33 Einsätze für türkische U-Auswahlen

Dass der 27-jährige frühere türkische Juniorennationalspieler (33 Einsätze von der U 16 bis zur U 21) bis zur Partie gegen den Wuppertaler SV am Samstag schon spielberechtigt ist, bezweifelt Hildebrandt jedoch: „Da es ein internationaler Transfer ist, kann das durchaus dauern.“

Wolfgang Graf reibt sich mit Blick auf „das erste richtige Heimspiel“ des Aufsteigers dennoch bereits die Hände. „Endlich Regionalliga-Fußball am Rheindeich“, sagt der Abteilungsleiter. Dass die Partie gegen den zuschauerträchtigen WSV um 14 Uhr im eigenen Stadion steigen kann, hatte Graf und seine Mitstreiter im Vorfeld viel Zeit und Arbeit gekostet. Neue Sicherheitskonzepte inklusive des Umbaus des PCC-Stadions durch die Stadt galt es in die Wege zu leiten.

So kommen auf die Zuschauer am Rheindeich im Vergleich zur Oberligasaison einige Änderungen zu. Die direkt am Stadion gelegenen Parkplätze sind nicht mehr frei zugänglich. Der von der Einfahrt rechts gelegene Bereich PA ist komplett reserviert und nur mit entsprechender Zugangsberechtigung nutzbar. Der linke Bereich PB ist ebenfalls teilweise reserviert und bei freiem Parkkontingent mit einer Gebühr von drei Euro kostenpflichtig. Für das Spiel gegen den WSV sind jedoch bereits alle Parkplätze vergeben. Freie Parkplätze stehen auf dem Parkplatz PC an der Hochfeldstraße sowie am Schwimmbad an der Schillerstraße zur Verfügung, wobei letztere am Samstag für die 200 bis 300 erwarteten Gästefans vorgesehen sind.

Neuer Gästebereich im Stadion

An Spieltagen ist zudem das Parken an der Rheindeichstraße in den entsprechend ausgewiesenen Bereichen erlaubt. Wolfgang Graf geht davon aus, dass die Parkplatzsituation am Stadion in der Regel „sehr stark ausgelastet“ sein wird, und empfiehlt grundsätzlich das Ausweichen auf die freien Bereiche.

Neu präsentiert sich nach dem Ausbau des Stadions auch der Gästebereich auf der Gegengerade der Tribüne. Dieser ist entsprechend auch nur für Gästefans über den dafür vorgesehenen neuen Eingang, gut 80 Meter hinter dem Haupteingang auf der Dammstraße, zugänglich. VfB-Fans und neutrale Zuschauer nutzen weiterhin den Haupteingang, über den sie die Sitzplatztribüne sowie die Stehplatzbereiche links- und rechtsseitig der Tribüne erreichen.

„Wer einen Sitzplatz haben und dafür nicht womöglich länger anstehen möchte, dem empfehlen wir den Vorverkauf, der Donnerstag und Freitag von 18 bis 20 Uhr an der Stadionkasse möglich ist“, so Graf.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben