Handball

VfB Homberg muss nun auf Dinslakens Aufstieg hoffen

Mit dem VfB im Schwebezustand: Trainer Achim Schürmann.

Mit dem VfB im Schwebezustand: Trainer Achim Schürmann.

Foto: Heinrich Jung

Duisburg.  Der Duisburger Regionalligist hat aus eigener Kraft die Klasse nicht halten können. Wölfe Nordrhein verabschieden sich mit einem Sieg.

Einen Sieg und ein Unentschieden konnten die Duisburger Handball-Regionalligisten am letzten Spieltag einfahren. Der HC Wölfe Nordrhein verabschiedet sich damit aus der Spielklasse, der VfB Homberg muss die Aufstiegsrelegation zur 3. Liga abwarten, in der der MTV Rheinwacht Dinslaken antritt.

DJK Adler Königshof –
VfB Homberg 37:37 (19:18)

VfB: Denter (6.-42.), Seemann (1.-6., 42.-60); Lenz (8/6), ter Haar, Milhorst (je 5), Wink (4), Pagalies, Gatza (je 3), Szymanowicz (3/1), Reich, Krogmann, Brunotte (je 2), Upietz, Werner.

Wie befürchtet stand bereits am Samstagabend fest, dass es für den VfB nur noch um die goldene Ananas gehen würde. Die beiden Konkurrenten um den drittletzten Tabellenplatz, der ein Abstiegsrang werden könnte, konnten ihre Duelle jeweils gewinnen. Dennoch gingen die Homberger ebenso motiviert in die Partie wie der Gastgeber aus Krefeld. „Beide Mannschaften waren gewillt, zu gewinnen, um zum Abschluss der Saison nochmal zwei Punkte einzufahren. Allerdings wurde von beiden Teams die Abwehr etwas vernachlässigt und auch unsere Torhüter haben kaum was zu fassen bekommen, wodurch sich ein munteres Spielchen entwickelt hat“, erklärte VfB-Trainer Achim Schürmann nach dem Duell. Letztendlich hatten die Homberger sogar alles auf ihrer Seite, um noch zu gewinnen. Die Mannschaft hatte sich voll reingehängt und bestmöglich präsentiert. Am Ende reichte es aber nicht ganz, so dass sich die beiden Teams mit einem leistungsgerechten Unentschieden voneinander trennten. „Jetzt müssen wir zwei Wochen dem Regionalligameister die Daumen drücken, um die Klasse zu halten“, hofft der Coach noch auf ein positives Ende der Spielzeit.

HC Wölfe Nordrhein –
BTB Aachen 30:24 (14:11)

Wölfe: Brysch, Otterbach; Yannick Kamp, Hombrink (je 7), Kryzun (5/3), Julian (4), Molsner (3), Woyt, Don Singh Toor, Tesch, Kirchner (je 1), Rennings.

Mit Kevin Kirchner und Sebastian Brysch verlassen gleich zwei Stammspieler der Wölfe den Verein. Außerdem wurde der bisherige Co-Trainer Nico Biermann verabschiedet. „Nico hat zum Abschluss nochmal alleine das Coaching übernommen, weil Thomas Molsner verhindert war und ich 60 Minuten durchgespielt habe. Er hat einen tollen Job abgeliefert“, freute sich Wölfe-Spielertrainer Alex Tesch, dass sich seine Mannschaft mit einem richtig guten Spiel aus der Liga verabschieden konnte. Schließlich wollten die Rheinhauser auch beweisen, dass sie den Gang in die Oberliga nicht als „Trümmerhaufen“ antreten. „Natürlich ärgert uns der Abstieg immer noch, aber wir gehen positiv in die kommende Spielzeit. Schließlich bleibt der Rest des Kaders zusammen“, erklärte der Coach.

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