Frauenhandball

VfL Rheinhausen dreht die Partie nach dem Seitenwechsel

Trainer Werner Konrads landete mit dem VfL den zweiten Saisonsieg.

Foto: Christoph Wojtyczka

Trainer Werner Konrads landete mit dem VfL den zweiten Saisonsieg. Foto: Christoph Wojtyczka

Duisburg.   Bergheimerinnen gewinnen in der Oberliga gegen Beyeröhde. Eintracht geht gegen Witzhelden leer aus. GSG Duisburg empfängt den TV Aldekerk II.

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Ein wichtiges Erfolgserlebnis fuhren die Oberliga-Handballerinnen des VfL Rheinhausen im Nachholspiel gegen den TV Beyeröhde II ein. Verbandsligist Eintracht Duisburg ging zeitgleich gegen Witzhelden leer aus.

Oberliga: VfL Rheinhausen –
TV Beyeröhde II 31:24 (14:18)

VfL: Bing (8/2), Tummes (7), Büttner, Pelzer (je 4), Löbau, Nikolic, Szymanowicz, Zweig (je 2).

30 Minuten lang sah es so aus, als würde der VfL gegen die punktgleichen Wuppertalerinnen stolpern. Das lag vor allem an einer schlechten Deckungsleistung, die es den Gästen zu einfach machte, zu ihren Toren zu kommen. Nach dem Wechsel bot sich jedoch plötzlich ein ganz anderes Bild: Eine Umstellung in der Deckung war maßgeblich dafür, dass das Konrads-Team einen zwischenzeitlichen 14:2-Lauf hinlegte und die Partie zu den eigenen Gunsten drehte. Daran hatte zudem Keeperin Monja Bleidtner großen Anteil. „Sie hat sensationell gehalten“, fand Anja Bing, mit acht Toren beste Schützin des VfL. Nach Möglichkeit soll sich der Aufwärtstrend am heutigen Samstag um 16.15 Uhr (Krefelder Straße) gegen den Tabellenachten SV Wipperfürth fortsetzen.

Verbandsliga: Eintracht Duisburg –
TV Witzhelden 19:23 (9:11)

Eintracht: Boy (7/2), Brock (4), Arend, Schild (je 2), Grosse-Peclum, Rahlfs, Upietz, Urbaniak.

Für die Eintracht war hingegen die erste Hälfte die bessere – was am Ende nichts brachte. „Nach der Pause waren wir chancenlos“, meinte Trainer Janosch Greinert, der zuvor noch gehofft hatte, den Halbzeitrückstand wettmachen zu können. Weil aber die Deckung überhaupt nicht funktionierte, wurde daraus nichts. „Außer den beiden Torhüterinnen hatte niemand Normalform. Das war eine riesengroße Enttäuschung“, resümierte der Coach, der morgen (16.45 Uhr, Biegerhof 4) gegen den HC Wermelskirchen auf Besserung hofft.

Die GSG Duisburg stellt sich vor dem Topspiel der Oberliga gegen den TV Aldekerk II (Sonntag, 15 Uhr, Großenbaumer Allee) auf eine Wundertüte ein. Wer genau für die Gäste auflaufen wird – Jugendspielerinnen oder Akteure aus dem spielfreien Drittligateam – werden die Großenbaumerinnen wohl erst kurz vor dem Anpfiff sehen. Dem Wunsch einer Spielverlegung konnte die GSG aus Termingründen nicht nachkommen. In der Vorsaison gelang ein Sieg gegen das Teams aus Kerken. Dieses Kunststück würden die Duisburgerinnen nun am liebsten wiederholen.

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