Rollhockey

Vor dem Europapokal wartet Recklinghausen auf Walsum

Auf Günther Szalek und die RESG Walsum wartet in Recklinghausen eine Pflichtaufgabe.

Foto: Lars Fröhlich

Auf Günther Szalek und die RESG Walsum wartet in Recklinghausen eine Pflichtaufgabe. Foto: Lars Fröhlich

Duisburg.   Das Gastspiel im Vest soll eine Pflichtaufgabe für die RESG sein – trotz der bekanntermaßen nicht einfachen Bedingungen in der Halle.

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Herringen, Recklinghausen, Lleida. Ohne dem RHC aus dem Vest zu nahe treten zu wollen, fällt er doch in der aktuellen Reihe der Gegner für Rollhockey-Bundesligist RESG Walsum leicht ab. Vor dem CERS-Cup-Duell mit den Spaniern am Samstag, 4. November (20 Uhr), hätte sich Trainer Günther Szalek gern noch einmal einen Prüfstein auf dem Niveau gewünscht, wie ihn in der Vorwoche der seinerzeitige Tabellenführer aus Hamm beim 7:6-Sieg der Roten Teufel darstellte. „Aber andererseits ist das Leben halt auch kein Wunschkonzert. Die Bundesliga ist unser tägliches Geschäft, und da müssen wir unsere Pflicht erfüllen“, sagt Szalek vor der Partie in Recklinghausen, die am diesem Samstag um 15.30 Uhr beginnt.

Die Gastgeber mögen Hoffnung schöpfen aus dem Duell der Vorsaison, als die RESG in der für ihre halbhohe Bande berüchtigten Heinrich-Auge-Sporthalle nur einen knappen 7:6-Sieg landete. Gleichwohl verweist Günther Szalek auf das wenig später folgende Play-off-Viertelfinale, das die Roten Teufel an gleicher Stelle mit 11:4 überlegen gewannen.

Recklinghausen ist stets hochmotiviert

Der Plan, die Pflichtaufgabe souverän gelöst zu gekommen, wird wie üblich von zwei Problemstellungen erschwert. Erstens: die Motivation der Recklinghäuser. „Sie freuen sich auf das Spiel gegen uns mehr als auf jedes andere – warum auch immer“, so Szalek. Zweitens: der eigene Kopf. Da will der Trainer auch gar nicht drumherum reden: „Natürlich legen wir im Training den Fokus erst in der kommenden Woche auf Lleida. Aber Fußballprofis verzeiht man auch eine schwächere Leistung in der Liga, wenn man weiß, dass sie danach in der Champions League spielen.“

Vorschub leisten will Szalek dem aber keinesfalls. Soll heißen: Eine etwaige Rotation wird es nicht geben – zumal mit Christopher Berg ein Kandidat dafür aus beruflichen Gründen fehlt. Für ihn und Urlauber Fabian Schmidt rücken Jan Dobbratz und Finn Trender in den Kader. Auch ein Einsatz von Neu-Spanier Pelayo Ramos ist noch kein Thema; er wird aber auf jeden Fall gegen seine Landsleute zum Aufgebot zählen, weil auf europäischer Ebene keine Ausländerbeschränkung gilt.

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