Handball

Wölfe Nordrhein siegen bei der DJK Adler Königshof

Die Wölfe Nordrhein – hier mit Yannick Kamp (links) siegten bei der DJK Adler Königshof.

Die Wölfe Nordrhein – hier mit Yannick Kamp (links) siegten bei der DJK Adler Königshof.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Krefeld.  Die Wölfe Nordrhein gewinnen bei Adler Königshof 31:28. Kurzfristiges Harz-Verbot verwundert Wölfe-Trainer Thomas Molsner.

Der HC Wölfe Nordrhein bestand in der Handball-Oberliga die nächste Bewährungsprobe. Die Rheinhauser gewannen am Samstagabend beim Mitabsteiger DJK Adler Königshof 31:28 (14:12). Die Wölfe führen die Liga mit 15:1 Punkten weiter an. Mit dem Sieg konnten sie zudem einen Konkurrenten im Aufstiegsrennen weiter distanzieren: Die Krefelder liegen nun schon fünf Punkte zurück. Mit 12:4 Punkten ist nunmehr der LTV Wuppertal der erste Verfolger der Rheinhauser.

Die Wölfe mussten in Krefeld kurzfristig auf den erkrankten David Kryzun verzichten. Zudem stand Sven Woyt aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Nominell fehlte dem Spitzenreiter damit der linke Rückraum. Wie schon unlängst beim Sieg in Haan übernahmen diesen Part Felix und Max Molsner erfolgreich.

Kurzfristig mussten die Wölfe auch ihre Spielweise modifizieren. „Am Donnerstagabend um 20 Uhr erhielt ich eine E-Mail aus Krefeld, mit der Information, dass bei diesem Spiel Haftmittel verboten sind. Das war schon recht ungewöhnlich“, berichtete Trainer Thomas Molsner.

Mentale Stärke

Aber auch ohne Harz kamen die Gäste gut ins Spiel. Mitte der ersten Halbzeit führten die Wölfe mit fünf Toren, Krefeld kam allerdings bis zur Pause auf zwei Treffer heran. Nach dem Seitenwechsel verloren die Duisburger den Faden. Adler Königshof ging in der 47. Minute mit 22:21 in Führung, in der 54. Minute stand es 25:25.

Doch die Rheinhauser nahmen das Heft wieder in die Hand. Molsner führte das auch auf die mentale Stärke, die sich seine Mannschaft in den vergangenen Wochen erarbeitet hat, zurück: „Die Jungs haben den Glauben, ein Spiel drehen zu können.“

Weiter geht es für die Rheinhauser am Sonntag, 1. Dezember, mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht Hiesfeld/Aldenrade.

Wölfe: Julian Kamp (9), Hombrink (6), Grefer (6/5), Felix Molsner (5), Singh Toor (3), Max Molsner (2).

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