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Auf der Instagram-Seite der SpVg Linderhausen stellt der Verein Neuzugang Andre Ullrich vor.

Auf der Instagram-Seite der SpVg Linderhausen stellt der Verein Neuzugang Andre Ullrich vor.

Foto: Joel Klaas

Linderhausen.  Die SpVg Linderhausen geht mit dem Social-Media-Portal Instagram neue Wege. Doch die Pflege der Seite bedarf einer Menge Arbeit.

„Wahrer Fußball statt Ware Fußball“, das ist der Slogan mit dem die SpVg Linderhausen ihre Gäste auf der Instagram-Seite empfängt. Über 1.100 Abonnenten, also Menschen, die die Nachrichten der Fußballer regelmäßig lesen, hat der Verein bereits auf seinem Profil.

Instagram ist schon seit langem eines der größten sozialen Netzwerke im Internet. Mit weltweit über eine Milliarde Nutzer (Quelle: Statista.com) ist Instagram ein wichtiger Faktor geworden. Viele Vereine bewerben ihre Mannschaften inzwischen über das Portal. Deswegen war es für die Schwelmer keine Frage, auch mitzumachen: „Vor allem junge Leute profitieren davon, dass wir unsere Informationen auch online über Instagram verbreiten. Wir können damit viele Menschen erreichen. Damit wollen wir moderner wirken und uns online nicht nur auf einer veralteten Homepage präsentieren. Wir gehen mit dem Zahn der Zeit“, so Maximilian Maikranz, der mit einem Team aus drei Leuten die Instagram-Seite betreut.

Die Spielvereinigung Linderhausen informiert über das Instagram-Profil über viele verschiedene Dinge. So werden beispielsweise Neuzugänge vorgestellt, Vereinsmitglieder für ihr Engagement geehrt oder auf Termine aufmerksam gemacht.

Hauptaugenmerk auf Ligaspielen

Im Vordergrund der Berichterstattung stehen jedoch die Ligaspiele der Fußballer. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Live-Berichterstattung bei den Meisterschaftsspielen. So posten wir vor dem jeweiligen Spieltag eine Information und sind dann auch während des Spiels live dabei. Die Fans, die nicht auf dem Platz dabei sein können, haben die Möglichkeit den Spielstand und besondere Ereignisse live über Instagram zu verfolgen. In kleinen Videos oder Fotos halten wir dort alle auf dem Laufenden,“ so Maikranz, der selbst kein aktiver Kicker mehr ist, jedoch die Öffentlichkeitsarbeit und anfallende Organisationsaufgaben im Verein übernimmt.

Und das Konzept der Social-Media-Vermarktung geht auf: „Die Resonanz ist positiv. Wir haben häufig hohe Klickzahlen und wollen in Zukunft weitere Verbesserungen vornehmen“, erklärt Maikranz. Er kann sich beispielsweise vorstellen, für die nächste Saison wiederkehrende Interviewformate oder andere Projekte über Instagram zu etablieren, um noch mehr Menschen zu erreichen.

Unter dem Hashtag #SupportistkeinMord unterstützen sich die Schwelmer Sportmannschaften so zum Beispiel gegenseitig. „Wir haben ein gutes und freundschaftliches Verhältnis mit den anderen Mannschaften aus der Region. Wenn sich zum Beispiel ein Spieler von uns ein Handballspiel von Rote Erde Schwelm anschaut, dann postet er das bei Instagram mit dem besagten Hashtag, so dass auch andere Fußballfans Informationen über die Handballer bekommen. Umgekehrt machen die das dann genauso. Das funktioniert sehr gut“, sagt Maximilian Maikranz. Doch das Ganze funktioniert nicht von alleine: Etwa zwei bis drei Stunden investieren das langjährige SpVg-Mitglied und sein Team jede Woche für die Instagram-Präsenz.

Sonntag gegen Abstiegskandidaten

Am ersten Spieltag der Rückrunde müssen die Schwelmer (am morgigen Sonntag um 15 Uhr) beim Letztplatzierten SC Berchum/Garenfeld III ran. Trainer Marvin Borberg erwartet ein schweres Spiel: „Für Berchum wird das die letzte Chance, den Abstieg zu verhindern. Wenn sie verlieren, wird es ganz schwer. Deswegen werden sie sicher alles in die Waagschale werfen.“

Bisher läuft es für die SpVg Linderhausen auswärts eher schlecht als recht. In der Hinrunde konnte man auf fremdem Platz kein Spiel gewinnen. Lediglich drei Unentschieden hat die Spielvereinigung auswärts erkämpft. „Wir sind uns bewusst, dass das ein schweres Spiel wird, doch natürlich fahren wir dahin, weil wir die Punkte holen wollen,“ so Borberg.

Mit dem Saisonverlauf ist der Übungsleiter ganz und gar nicht zufrieden: „Am Anfang waren wir stark und dann brachen wir komplett ein. Platz neun kann nicht unser Anspruch sein. Um die Saison versöhnlich zu beenden, muss der fünfte Platz noch erreicht werden.“ Wie auch immer die weitere Saison verlaufen wird, Maximilian Maikranz und sein Instagram-Team werden die Fans auf dem Laufenden halten.

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