Basketball

Achim Beiersmann eröffnet die Schwelmer „Hall of Fame“

Foto: Michael Scheuermann

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Schwelm. Ehre, wem Ehre gebührt! Bei kaum einem anderen Sportler wie dem Schwelmer Basketballer Achim Beiersmann trifft dies zu. Und das nicht nur, weil er lange den Korbjägern von RE Schwelm viele Jahre treu geblieben ist. So war er auf den Tag genau bei der Heimpremiere des Zweitligisten Schwelmer Baskets vor 26 Jahren in den Verein eingetreten und hatte als „Atömchen“ erste Basketball-Meriten gewonnen.

Nein, nicht nur. Denn Achim Beiersmann war erfolgreich und hat sich als Schwelmer Urgestein zur Identifikationsfigur entwickelt. 14 Jahre lange spielte der einstige Schwelmer Sportler des Jahres ununterbrochen in der ersten Mannschaft von RE Schwelm beziehungsweise Schwelmer Baskets – zwischen Regional- und erster Bundesliga. „Ich kennen keinen, der länger im Verein und der länger so erfolgreich für uns gespielt hat“, lobt RE-Abteilungsleiter Andreas Happe während der Ehrung vor dem Spiel der Schwelmer Baskets gegen Baskets Braunschweig. Die Heimpremiere endete übrigens mit dem 85:76 (42:37)-Sieg der Kreisstädter.

Als Ehrungs-Geschenk überreichte Andreas Happe dem Eigengewächs Achim Beiersmann einen großen Bilderrahmen, hinter dessen Glas sich ein Beiersmann-Trikot verbirgt. „Für unsere Hall of Fame“, so Happe. „Und Achim macht den Anfang.“

Noch in der vergangenen Saison hatte Beiersmann für die Schwelmer Baskets in der 2. Basketball-Bundesliga Pro B Nord, gespielt. Doch einer Verletzung, deren Auslöser Schambeinentzündung bereits drei Jahre zurück lag, zwang ihn bereits vor der Jahreswende zum Ende der Karriere in der ersten Mannschaft. Lediglich in den beiden Auftaktspielen kam er zum Zuge.

Mittlerweile befindet er sich nach einer Operation auf dem Wege der Besserung. Auskurieren, Joggen und Ausdauertraining sind zwar möglich, aber kein echtes Basketball-Training.

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