Fußball

Alexandra Popp: Glück im Unglück für die VfL-Kapitänin

Die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp (li., hier mit Bielefelds Ana Charlotte Schöning) wird dem VfL Wolfsburg erstmal fehlen.

Die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp (li., hier mit Bielefelds Ana Charlotte Schöning) wird dem VfL Wolfsburg erstmal fehlen.

Foto: Stuart Franklin / dpa

Wolfsburg/Gevelsberg.  Im Spiel des VfL Wolfsburg gegen Freiburg wurde die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp verletzt ausgewechselt. Nun steht die Diagnose fest.

Glück im Unglück für Alexandra Popp und den Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg: Die aus Gevelsberg stammende Kapitänin, die sich am Sonntag beim bitteren 1:1 der VfL-Fußballerinnen in Freiburg verletzt hatte, wird ihrem Klub zumindest nicht langfristig fehlen.

Popp: Das ist die Diagnose

Bei der 29-Jährigen wurde laut VfL-Mitteilung eine Kapselverletzung im Bereich des Fußrückens diagnostiziert. Behandlungsverlauf und Ausfallzeit, so schreibt der Klub, würden sich danach richten, wie groß die Beschwerden der Nationalmannschafts-Spielführerin seien.

Auszugehen ist bei einer Verletzung dieser Art aber von zwei bis sechs Wochen Pause.

Popp war in Freiburg nach einem Luftzweikampf in der Schlussphase unglücklich mit dem Fuß aufgekommen, Sanitäter trugen die VfLerin vom Spielfeld. Weil die Wolfsburgerinnen ihr Wechselkontingent schon ausgeschöpft hatten, musste die Mannschaft die letzten Minuten in Unterzahl überstehen – und fing sich noch den Ausgleich.

Den VfL wird die Verletzung seiner Kapitänin und Anführerin dennoch schwer treffen: Sie ist nach ihren Nationalmannschafts-Kolleginnen Sara Doorsoun und Pauline Bremer, die sich in der vergangenen Woche einen Kreuz- und Innenbandriss zugezogen hatte, sowie den Offensivspielerinnen Ewa Pajor und Fridolina Rolfö bereits der fünfte Ausfall für Trainer Stephan Lerch.

Für DFB-Elf nominiert

Das Länderspiel am 27. Oktober gegen England dürfte für Popp, die am Montagnachmittag noch unter Vorbehalt ins Aufgebot der DFB-Frauen berufen worden war, allerdings zu früh kommen.

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