Fußball

Alexandra Popp verletzt raus – so geht’s der Gevelsbergerin

Die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp wird im Spiel des VfL Wolfsburg beim SC Freiburg verletzt vom Platz getragen.

Die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp wird im Spiel des VfL Wolfsburg beim SC Freiburg verletzt vom Platz getragen.

Foto: dpa Picture-Alliance / Daniela Porcelli

Wolfsburg.  Schock beim Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg: Die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp droht verletzt länger auszufallen.

Die Rückreise vom Bundesliga-Spiel am Sonntag beim SC Freiburg haben die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg nicht nur mit einem 1:1 antreten müssen, das sich „wie eine Niederlage“ (VfL-Coach Stephan Lerch) anfühlte. Im Gepäck hatte der Doublesieger auch große Sorgen um seine Kapitänin, die aus Gevelsberg stammende Alexandra Popp.

Popp wird vom Feld getragen

Popp könnte sich schwerer verletzt haben. In der 84. Minute hatte sie sich nach einem Luft-Zweikampf am rechten Fuß verletzt und wurde unter Tränen von Sanitätern vom Feld getragen.

„Das mit Poppi war für uns ein kleiner Schock. Wir müssen erst mal gucken, was dabei herauskommt“, sagte Lerch nach Spielschluss. Und auch Zsanett Jakabfi meinte mit Blick auf den in der Nachspielzeit dann noch vergebenen Sieg und die Verletzung der Wolfsburger Anführerin: „Ich bin enttäuscht, traurig und sauer.“ Und weiter: „Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist.“

Popp hatte Joker Jakabfi in Freiburg zuvor noch das 1:0 aufgelegt. Nachdem die Allrounderin das Feld verlassen musste, war der VfL nur noch zu zehnt. Lerch hatte bereits fünf Mal gewechselt. Seit Saisonbeginn war die 29-jährige Nationalmannschafts-Kapitänin, die ohnehin unverzichtbar ist, für ihren Klub noch einmal wichtiger geworden. Denn mit Pernille Harder war ihre Spielführer-Kollegin und Weltklasse-Mitspielerin kurzfristig zum FC Chelsea gewechselt, mit Ewa Pajor fehlt eine weitere Topspielerin dem VfL verletzungsbedingt mindestens bis zum Jahresende.

Popp, deren sportliche Heimat zuletzt vor allem das defensive Mittelfeld gewesen ist, hatte in den vergangenen Wochen wieder eine offensivere Rolle und war als Leit-Wölfin noch einmal mehr gefordert. „Natürlich gehe ich als Kapitänin voran. Positionstechnisch bin ich gerade sehr variabel unterwegs“, hatte sie erst unter der Woche gesagt. Bereits da hatten die Wolfsburgerinnen mit dem Kreuz- und Innenbandriss von Popps Nationalmannschafts-Kollegin eine Hiobsbotschaft hinnehmen müssen.

Ein Hoffnungsschimmer

Ein Hoffnungsschimmer aus VfL-Sicht: Popp konnte die Rückreise mit bandagiertem rechten Fuß mitantreten und musste nicht zur Behandlung ins Freiburger Krankenhaus.

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