Schwelm. Im Oberliga-Derby haben dich die Basketballer der TG Voerde mit 67:53 gegen die RE Baskets Schwelm behauptet. Eines war entscheidend.

Die Basketballer der TG Voerde dürfen durchatmen. Sie haben am Freitagabend das Oberliga-Derby gegen die RE Baskets Schwelm mit 67:53 gewonnen und ihren dritten Sieg errungen. Für die Schwelmer bleibt die Lage weiter kritisch, sie stehen nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Die ersten beiden Viertel verliefen noch ausgeglichen, aber insgesamt aus spielerischer Sicht nicht überragend: die Baskets legten mit 18:13 in den ersten zehn Minuten vor, ehe es zur Halbzeit 33:31 für Voerde stand. Schwelm fehlten mit Dominik Stodolski und Alexander Diehl krankheitsbedingt zwei wichtige Rotationsspieler. Und von außerhalb der Drei-Punkte-Linie gab‘s im gesamten Spiel nur zwei Treffer. Im dritten Viertel brachen die Gastgeber komplett ein, holten nur zehn Punkte. „Der Flow war raus, wir haben offensiv keine Aggressivität ausgestrahlt, kamen nicht gut in die Zone und haben defensiv zu viele Rebounds zugelassen. Am Ende hat es sich summiert“, ärgerte sich Schwelms Trainer Jan-Philipp Buchwald.

Gebührender Abschied von TG Voerdes Manuel Welp

Viele der Rebounds holte TG-Center Manuel Welp. Dazu versenkte er einen Freiwurf und steuerte offensiv einen Punkt bei seinem Abschied bei. Einen großen Anteil am Sieg hatte auch Elias Dreßel, der 24 Punkte zum Sieg beisteuerte, davon mehrere Dreier. „Mental ist der Sieg für uns zusätzlich super wichtig. Wir sind aus dem letztem Jahr gewohnt, oft zu gewinnen. Nun sind wir es eher gewohnt, oft zu verlieren. Mit dem Druck, gewinnen zu müssen, sind wir gut umgegangen. Wir haben gewonnen, weil wir es mehr wollten“, lobte TG-Trainer Martin Schrader.

Die Voerder bügelten ihre Fehler aus, die sie machten. Etwa verlegte Korbleger oder die schlechte Freiwurfquote. „Mit dem Sieg im Rücken können wir nun vielleicht auch mal eine der höher stehenden Mannschaften schlagen“, sagte Schrader.