Schalksmühle. Nach spannender Anfangsphase erarbeiten sich die Ennepetaler Handballer einen deutlichen Sieg und schaffen Abstand zum Tabellenkeller.

Trainer Kai Henning konnte nach einem starken Auftritt mit seinem Team vollauf zufrieden sein. Auch wenn es eine Pflichtaufgabe war, hat die TG Voerde in der Verbandsliga diese gegen das Schlusslicht SGSH Dragons II souverän gemeistert. Mit 36:29 (20:14) setzten sich die heimischen Handballer am Freitagabend in der Auswärtspartie mit einem klarem Vorsprung durch.

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Dabei ging es spannend und ausgeglichen los. Nachdem die Voerder direkt gut in die Partie reinkamen und ein wenig wegzogen, kam der Gegner mit drei Toren in Serie wieder auf 8:9 heran. „Schalksmühle hat nicht aufgegeben, aber wir haben immer die richtige Antwort parat gehabt. Wir haben gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und jeder hat geackert und gekämpft“, freute sich Übungsleiter Henning. Mit einem 6:0-Lauf ließ sein Team vor der Pause die Muskeln spielen und marschierte auf 10:18 davon. Damit ließ Voerde schon vor der Halbzeit keine Zweifel daran aufkommen, wer am Ende als Gewinner vom Feld gehen würde.

Im zweiten Durchgang verwalteten die Voerder den im Durchgang eins herausgespielten Vorsprung und machten nach zuletzt zwei knappen Niederlagen gegen Tabellenführer HSG Gevelsberg/Silschede und DJKSG Bösperde den Sieg klar. Ein Lob vom Trainer erhielt hinterher Torhüter Nick Fabiunke, der Voerde auch in schwierigen Phasen im ersten Durchgang mit Paraden auf Kurs hielt. Bester Schütze war Tom Brüggemann mit sieben Toren. „Der Sieg war wichtig“, betonte Henning hinterher.

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Denn mit dem Erfolg setzt sich seine Truppe vom Trio am Tabellenende erst einmal ein wenig ab. Mit vier Siegen und fünf Niederlagen steht die TG Voerde auf dem elften Tabellenrang. Die beiden Schlusslichter Schalksmühle und Sprockhövel haben beide erst zwei Punkte geholt. Der erste Verfolger der heimischen Handballer, die SG Ruhrtal, hat vier Punkte.

Für Voerde stehen bis zum Jahresende noch zwei weitere Partien auf dem Plan, beide finden daheim statt. Erst am 17. Dezember gegen den SuS Oberaden, nur drei Tage danach geht es gegen den HC Bergkamen. „Wir haben noch zwei Heimspiele vor der Brust und es wäre schön, wenn wir noch mal punkten. Es wird aber wesentlich schwerer als gegen Schalksmühle“, weiß auch Henning.