2. Basketball-Bundesliga, Pro B Nord

Bye, bye, Fans – bis zum nächsten Jahr

Foto: Sebastian Lahmer

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Schwelm. Weihnachten kann, kommen. Die Schwelmer Baskets haben das Jahr 2011 versöhnlich beendet. Und das war schließlich nicht immer selbstverständlich. Denn die als Nord-Meister gestartete Truppe hatte in der ersten Halbserie der 2. Basketball-Bundesliga, Pro B Nord, zunächst eine überschaubare Zahl an Glücksmomenten.

Bereits in der Saison-Vorbereitung deutete sich die Misere an. Jason Holme verletzte sich früh. dann kam das Aus von Fabian Gentgen. Im Laufe der Saison verbesserte sich nicht viel. Es wurde sogar so schlimm, dass der Klub kurzfristig Kurzverträge mit einigen Spielern abschließen musste. Kontinuierliche Arbeit sieht anders aus.

So ist die Erleichterung nach dem unangefochtenen 82:69 (46:30)-Sieg der Kreisstädter im letzten Spiel des Jahres gegen Schlusslicht SSV Lok Bernau groß. „Erst einmal Pause. Und jetzt erstmal durchatmen“, so Baskets-Manager Marvin Eberle am Rande des Spiels.

Die Spieler selbst haben Zeit zur Pause sowie zum Durchatmen und zum Erholen bis zum 27. Dezember. Dann geht es wieder ins Training und in die intensive Vorbereitung fürs erste Spiel im neuen Jahr 2012. Das führt die Schwelmer Baskets in Richtung Hamburg, wenn am 8. Januar, einem Sonntag, um 17.30 Uhr die Partie beim SC Rist Wedel beginnt.

Mit den US-Amerikanern Jason Holmes, Alexander Starr und Jason Smith rechnet Trainer Raphael Wilder erst am 2. Januar. Bis dahin hat er ihnen frei gegeben. Seit dem gestrigen Montag befindet sich das amerikanische US-Trio in der Heimat, wird mit der Familie Weihnachten und den Jahreswechsel feiern.

Ob Kapitän Kristofer Speier Anfang Januar wieder dabei sein wird, das ist unklar. Die jüngsten Untersuchungen haben jedenfalls einen Bandscheibenvorfall ausgeschlossen. Die abschließende Kernspintomographie hat ergeben, dass Speier an einer Entzündung im Rücken leidet. Das kann durchaus eine Verschleißerscheinung sein. Raphael Wilder rechnet jedenfalls mit einer zwei- bis dreiwöchigen Ruhe-, Pausen- und Rekonvaleszent-Zeit für den Leistungsträger. Verbunden mit der Hoffnung, „dass er uns möglichst schnell wieder zur Verfügung steht“.

Übrigens haben die Schwelmer Baskets die Fans nicht nur mit dem Sieg und gutem Spiel zum Jahresabschluss eine Freude machen können. Denn die Spieler stellten sich auch Autogramm- Wünschen, dem einen oder anderen Gespräch sowie dem einfachen Hände schütteln oder Schulter klopfen zur Verfügung. Klar, dass das gut tat und auch die Verbindung von Mannschaft und Fan intensiviert.

Nach dem Sieg war es übrigens Julius Dücker, den die Hans zum „Humba-täterää“ beorderten. Der Centerspieler, der gegen Bernau eine tolle Leistung bot, nahm die Aufgabe leicht verlegen, aber durchaus stolz an. Immerhin gilt es als Auszeichnung, von den Fans gerufen zu werden . . .

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