2. Baseball-Bundesliga

Capitals-Reserve einfach zu stark

Raccoons Trainer Achim Hilger

Raccoons Trainer Achim Hilger

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.   Es waren erwartbare Niederlage, die die Ennepetal Raccoons am jüngsten Spieltag der 2. Bundesliga Nord-West kassieren mussten.

Es waren erwartbare Niederlage, die die Ennepetal Raccoons am jüngsten Spieltag der 2. Bundesliga Nord-West kassieren mussten. Das 3:13 und 2:8 bei den Bonn Capitals II offenbarten allerdings auch Schwächen, an denen Trainer Achim Hilger und sein Team künftig intensiver arbeiten werden. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht plötzlich in den Abstiegskampf geraten", so Hilger – auch in Hinblick auf den kommenden Donnerstag, wenn die Waschbären als Außenseiter bei den Untouchables Paderborn II antreten werden.

In der ehemaligen Bundeshauptstadt standen die Raccoons zwar nicht von vorne herein auf verlorenem Posten, dennoch kamen die Ennepetaler nicht wirklich für einen Sieg infrage. Die 1:0-Führung der Klutertstädter glichen die favorisierten Gastgeber schnell aus, erspielten sich eine knappe Führung. „Lange war die Partie ausgeglichen. Wir haben gut mitgehalten“, so Achim Hilger. „Das Ergebnis im ersten Spiel ist schließlich höher ausgefallen, als die Partie tatsächlich gelaufen ist.“ So setzten sich die Cardinals-Reserve (Hilger: „Es war eine hammerharte Reserve.“) erst in den letzten beiden Innings durch.

Zu viele kleine Fehler

Zunächst ließ die Defensive zu viele, wenn auch kleinere Fehler zu. das nutzte Bonn eiskalt aus, so dass unterm Strich die Gäste aus der Klutertstadt nicht wirklich ins Spiel fanden. Achim Hilger versuchte die Offensive zu stärken. Für Marcel Penger setzte er nun Nils Brünger, der eine stetig steigende Entwicklung genommen hat, als Werfer ein. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, attestierte der Trainer, wenngleich auch Brünger einige kleinere Fehler unterliefen, die sofort von den Kardinälen bestraft wurden. „Schließlich haben diese kleine Fehler verhindert, dass wir überhaupt ins Spiel kommen konnten“, so Achim Hilger.

Dabei sorgt die Offensive beim Trainer für ehr Kopfzerbrechen als die Defensive. „In der Offensive ist bei uns derzeit der Wurm drin. Ich kann mir nicht erklären, warum“, so Achim Hilger. „Ich erwarte von der Offensive künftig mehr. Und das geht nur durch Training, Training und nochmals Training.“

Die Schwächen zeigten sich auch im zweiten Spiel, in dem Lucas Binec auf der Werfer-Position begann. Aber auch hier war es so, dass die Gäste aus Ennepetal nicht wirklich eine Chancen gegen den Favoriten hatte. „Erst Mitte des Spiels wurde es für uns etwas besser“, anerkannte Hilger. „Doch für einen Sieg kamen wir nicht wirklich infrage.“ Ennepetal war nicht in der Lage, effektiv zu punkten. Was allerdings nicht wirklich schmerzte. „Wir haben die letzten vier Spiele gegen Favoriten gespielt und verloren. Gegen Mannschaften, die Bundesliga- und Juniorennationalspieler in den Reihen hatte“, so Achim Hilger, der gerade im zweiten Spiel fleißig durchwechselte.

Donnerstag nach Paderborn

Die Negativserie wird sich am Donnerstag fortsetzen, wenn Ennepetal bei einem weiteren Favoriten gastieren wird. Die Untouchables Paderborn II sind einfach zu stark für die Waschbären, was bereits die Niederlagen im Hinspiel gezeigt hatten. 2:12 und 1:6 hieß seinerzeit. Achim Hilger wird aus beruflichen Gründen nicht dabei sein, Patrick Hochstein übernimmt die Verantwortung an der Seitenlinie. Ennepetal werden einige Stammkräfte fehlen. Außerdem gibt Hilger die Marschrichtung aus, die etablierten Kräfte ohnehin zu schonen. „Wir werden das Spiel nutzen, um viel auszuprobieren“, sagt Achim Hilger. Auch im Hinblick auf des übernächste Spiel dieser Englischen Woche. Denn am folgenden Sonntag geht es im Heimspiel auf dem Platz der Bochum Bar Flies gegen die Cologne Cardinals II weiter. „Hier müssen wir schließlich punkten, um nicht plötzlich in den Abstiegskampf zu geraten“, so Achim Hilger.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben