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Corona geht auch am TuS Ennepetal nicht spurlos vorbei

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Hat sein Team im Blick: Ennepetals Trainer Alex Thamm.

Hat sein Team im Blick: Ennepetals Trainer Alex Thamm.

Foto: Michael Scheuermann

Ennepetal.  Der Auftakt ist gemacht, jetzt wird es anstrengend – aber mit Ball. Der Fußball-Oberligist TuS Ennepetal ist in die Vorbereitung gestartet.

Der Fußball-Oberligist TuS Ennepetal ist in dieser Woche in die Vorbereitung auf die restliche Saison im westfälischen Oberhaus gestartet. Das Team von Trainer Alexander Thamm bereitet sich in den ersten Einheiten des neuen Jahres vor allem im Ausdauerbereich vor, doch auch das Spiel mit dem Ball kommt nicht zu kurz. Der erste Test im neuen Jahr am Sonntag soll vor allem dazu dienen, sich wieder an das Spieltempo und die Abläufe zu gewöhnen. Denn die Ennepetaler haben durchaus noch ambitionierte Ziele für die restliche Spielzeit.

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Der Spaß kommt bei Alexander Thamm selten zu kurz, wenn er auf einem Fußballplatz steht. So auch beim Aufgalopp seiner Spieler des TuS Ennepetals in dieser Woche. „Wir werden nicht nur stur geradeaus laufen und den Fitnessaspekt mit spielerischen Elementen verbinden“, sagt Thamm. „Die Jungs nehmen viel in Kauf, um zum Training zu kommen. Dann sollen sie auch Fußballspielen dürfen“, erklärt Thamm am Rande der ersten Einheit der Ennepetaler.

Test gegen Rot-Weiss Essen

Damit auch die nötige Wettkampfhärte nicht zu kurz kommt, hat der Oberligist fünf Testspiele bis zum Start der Rest-Saison am 20. Februar beim TuS Erndtebrück vereinbart. Unter anderem geht es für die Ennepetaler gegen die Bundesliga-Junioren von Rot-Weiss Essen und den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel, die weiteren Gegner FSV Duisburg und SSVg. Velbert spielen in der Oberliga Niederrhein. Den Auftakt dieser Testspielreihe markiert aber die Partie am kommenden Sonntag beim Cronenberger SC aus Wuppertal.

Natürlich spielt in diesen Tagen auch die Corona-Pandemie eine maßgebliche Rolle im Trainingsbetrieb der Ennepetaler. „Ich fordere die Jungs immer auf, sich so kurz wie nötig in der Kabine aufzuhalten“, sagt Alexander Thamm. Einige Infektionen habe es im bisherigen Pandemieverlauf innerhalb des Kaders trotzdem schon gegeben, auch aktuell fehlen Spieler. Diese haben sich laut Thamm aber im privaten Umfeld und nicht im Kreise der Mannschaft angesteckt. „Ich rechne eigentlich fest damit, dass noch einige Spiele ausfallen und verschoben werden“, sagt Thamm.

Für seine Mannschaft stehen noch fünf Spiele in der Oberliga-Vorrunde an, ehe die Liga in eine Auf- und eine Abstiegsrunde eingeteilt wird. „Wir wollen Punkte sammeln und werden dann sehen, wofür es reicht“, sagt Alex Thamm. Die notwendigen Voraussetzungen gilt es nun zu schaffen.

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