Fußball Bezirksliga

Darum holte der VfB Schwelm gegen Haspe keinen Kantersieg

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Der VfB Schwelm (schwarze Trikots) ist im eigenen Sechzehner gefordert.

Der VfB Schwelm (schwarze Trikots) ist im eigenen Sechzehner gefordert.

Foto: Jens Pommerenke

Schwelm.  In der Bezirksliga legt der VfB Schwelm einen starken Auftritt gegen BW Haspe hin – darum reicht es dennoch nicht zu einem Schützenfest.

Mit einem klaren 4:1 (3:0) über Aufsteiger BW Haspe hat sich der VfB Schwelm in die Winterpause verabschiedet. Besonders erfreut war Schwelms Trainer Sascha Odina über die starke Leistung seiner Abwehr, lobte die Viererkette mit Nermin Jinuzi und Tim Ellrich innen sowie Lennard Jöns und Leon Müller außen. Auch die Sechser Michael Hong-Gonzalez und Fabio Kress hob er positiv hervor. Offensiv wäre noch mehr möglich gewesen. „Wenn wir die Chancen im Schlussdrittel besser ausspielen, geht es noch viel klarer aus“, war sich Odina sicher.

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Die Schwelmer ließen bis auf die ersten 15 Minuten nach der Pause nie Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde, sie dominierten die Partie klar. „In der ersten Halbzeit habe ich keine Hasper Chance gesehen“, berichtete der Trainer. Dagegen sorgten Salvatore Aliberti (11., 36.) und Lopez Torres (42.) mit schön herausgespielten Treffern für den Halbzeitvorsprung.

Umstellung fruchtet

Zur zweiten Halbzeit hatte Gästetrainer Andreas Wilkes umgestellt. Mit Erfolg, denn die Gäste erspielten sich zwei Großchancen, doch ihr Routinier im Sturm, Michel Amaral, hatte offenbar einen gebrauchten Tag erwischt und brachte das Leder nicht ins Tor.

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Dass es mit dem zweiten Gang, den die Schwelmer gern einmal bei der Führung einlegen, schwer werden würde, den Sieg unter Dach und Fach zu bringen, dämmerte den Schwelmer Spielern diesmal zum Glück nach diesen für sie glücklich verpassten Torgelegenheiten. Sie schalteten wieder hoch und hielten wie im ersten Durchgang konsequent dagegen.

Erfolgreich hochgeschaltet

Mit Erfolg, denn so stoppten sie die Hasper Aufholjagd und erarbeiteten sich eigene Chancen. Nach einer Stunde liefen die Angriffe wieder regelmäßig in Richtung des Hasper Tores. Rico Hein besorgte das 4:0, das den Gästen zumindest mental endgültig das Genick brach. Weitere Treffer schienen nur eine Frage der Zeit. Doch auch die besten Gelegenheiten blieben ungenutzt. Egal, ob die eingewechselten Angelos Pavlidis und Abdoulie Cham oder Anouar Chourak und Alliberti: Alle vergaben den winkenden Kantersieg an der Schwelmer Rennbahn.

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Dagegen nutzten die Hasper ihre Chance, um das „zu Null“ zu vermeiden. Mit der letzten Aktion der Begegnung traf Shkelzen Imeri zum Ehrentreffer. Trainer Odina blieb gelassen: „Ich will mich nicht beschweren, wir haben nach dem Punktgewinn gegen Spitzenreiter Westhofen diesmal nachgelegt und können jetzt in eine schöne Winterzeit gehen.“

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