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Darum will der SCO II noch nichts vom Aufstieg wissen

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Markus Möller (Mitte) lächelt verschmitzt. Mit seinem Team steht er nach einer souveränen Hinrunde an der Tabellenspitze.

Markus Möller (Mitte) lächelt verschmitzt. Mit seinem Team steht er nach einer souveränen Hinrunde an der Tabellenspitze.

Foto: Walter Fischer / FUNKE Foto Services

Sprockhövel.  Kreisliga-Tabellenführer SC Obersprockhövel II ist klar auf Meisterschaftskurs. Trainer Möller gibt sich trotz der starken Hinrunde vorsichtig.

Mit einer herausragenden Hinrunde in der Fußball-Kreisliga A2 ist der Tabellenführer SC Obersprockhövel II seinen Konkurrenten enteilt. Auch Knipser Alexander Valdix führt den Wettstreit um die Torjägerkanone an. Doch trotz der sehr guten Ausgangslage geben die Verantwortlichen von der Mannschaft die Meisterschaft immer noch nicht als großes Ziel aus.

So lief es bisher

Der zweite Mannschaft vom Schlagbaum hat in der ersten Saisonhälfte alle überrascht. Auch wenn die Erwartungen an die SCO-Reserve ohnehin hoch gesteckt waren, konnten sie diese in der Hinserie noch einmal übertreffen. Dabei sah es zu Beginn noch nicht nach dem Durchmarsch aus, den sie bisher hinlegten. So stimmten zwar die Ergebnisse., es sprangen allerdings immer wieder nur knappe Siege heraus. Doch je länger die Saison ging, desto mehr steigerte sich Obersprockhövel – mit immer höheren Erfolgen.

Ein Grund dafür war auch die Torflaute von Torjäger Alexander Valdix zu Saisonbeginn. Schließlich platzte der Knoten bei ihm jedoch und er konnte sich mit 16 Treffern an die Spitze der Torschützenliste schießen. „Der Erfolg gibt uns recht und zeigt, dass wir sehr viel richtig gemacht haben. Wir sind sehr zufrieden mit der Hinrunde“, meint hinsichtlich der Leistungssteigerung auch SCO-Trainer Markus Möller.

Unter dem Strich führt sein Team ohne Niederlage die Tabelle mit sechs Zählern Vorsprung an.

Personalkarussell

Aufgrund der guten Ergebnisse im vergangenen Jahr hat der Verein für die restliche Spielzeit keinen großen Bedarf an neuen Spielern gesehen. Das unterstreicht auch der Coach von Obersprockhövel: „Wir haben einen sehr guten Kader und sind auf allem Positionen doppelt besetzt. Deswegen haben wir im Winter nicht nach Neuzugängen Ausschau gehalten“, so Möller. Weil es auf der anderen Seite auch keine Abgänge gibt, hat sich am Schlagbaum personell nur sehr wenig getan.

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Lediglich stoßen zwei Langzeitverletzte wieder zu der Zweitvertretung zurück. Zum einen steht bereits Julian Dickhaus nach einer langwierigen Oberschenkel-Verletzung wieder auf dem Platz. Und zum anderen soll Janik Denzel (Schulter) bis zum ersten Pflichtspiel wieder an den Kader rangeführt werden. Lediglich Stammkeeper Joel Küpper (Rücken) fällt weiterhin.

Die Prognose

Mit dem sechs-Punkte-Polster im Rücken geht der SCO II als der klare Favorit in die restliche Spielzeit. Doch trotz der sehr guten Ausgangslage drückt sich Möller um eine Kampfansage noch herum: „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir am Ende noch oben stehen. Aber die Saison ist noch lang und es kann viel passieren“, sagt er lediglich. Das Ziel, die Meisterschaft zu gewinnen, möchte er nicht ausrufen. So seien noch andere Teams in der Lage, den Titel zu gewinnen. Als heiße Kandidaten stuft er zum einen die beiden direkten Verfolger TSG Sprockhövel II (sechs Punkte Rückstand) sowie TuS Ennepetal II (acht Punkte) ein. Aber auch den Vierten TuS Hasslinghausen (zehn Punkte) sowie den Siebten Linderhausen (13 Zähler) sieht er als Kontrahenten.

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