De Vol spielt ab sofort für die Baskets

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Schwelm. (lü.) Die angespannte Personalsituation der Schwelmer Baskets entspannt sich ein wenig. Denn ab sofort wird der 25-jährige Raphael de Vol für den Basketball-Regionalligisten auflaufen.

Der 1,82 Meter große Akteur spielt auf der Aufbau-Position und wird somit Matthew Reid entlasten können. Nachdem in der vergangenen Woche überraschend sowohl Sascha Bornschein als auch Nils Neusel-Lange den Verein verlassen hatten (Westfalenpost berichtete), hatte der Kader nur noch acht Spieler umfasst. "Viel zu klein", befand Baskets-Trainer Raphael Wilder. Denn gerade fürs Trainieren von Spielzügen war die personelle Situation untragbar.

Zwar hatte Bornschein noch angeboten, bis Weihnachten am Trainingsbetrieb teilzunehmen, doch Wilder lehnte dankend, aber auch enttäuscht ab. Neusel-Lange und Bornschein sind zum abstiegsbedrohten Oberligisten Barmer TV, der Stammverein des Duos, gewechselt.

Der 25-jährige de Vol soll zunächst die Rolle von Sascha Bornschein einnehmen. Wobei Wilder sich durchaus vorstellen kann, dass der neue Aufbauspieler etwas mehr Spielanteile bekommt. "Ich gehe davon aus, dass er weiß, welche Rolle er bei uns einnimmt", so Wilder nach langen Gesprächen mit de Vol. Überdies gab es auch viele und intensive Gespräche mit Kristofer Speier. Beide hatten einst zusammen beim Zweitligisten FC Schalke 04 gespielt.

Raphael de Vol ist in der Basketballszene kein Unbekannter. Lange Zeit spielte er in der Jugend von Brandt Hagen und in der U18 Nationalmannschaft. Im Sommer 2005 wurde Raphael de Vol zusammen mit Kristofer Speier vom Zweitligisten FC Schalke 04 verpflichtet. De Vol kam vom belgischen Drittligisten BBC Willebroek, Speier von Bundesligaabsteiger Schwelmer Baskets. Für eine Saison war der Aufbauspieler in Gelsenkrichen unter Vertrag. Im Sommer 2006 landete er beim VfL Ahaus (2. Regionalliga). In Ahaus verweilte Raphael de Vol nur ein gutes viertel Jahr, heuerte dann für vier Wochen beim Zweitligisten SV Derne Dortmund an und wechselte anfang 2007 zum Oberligisten BG Biggesee. Den Abstieg konnte er mit den Sauerländern nicht verhindern. Dann ging es erneut in die zweite Regionalliga: bis Oktober bei den Citybaskets Recklinghausen, ab dem 17. November beim TV Werne. Schwelm ist dann die sechste Station in den vergangenen anderthalb Jahren.

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