Fußball

Der FC Vogelsang schafft ein sensationelles Comeback

Philipp Wiesner (am Ball) vom FC Gevelsberg-Vogelsang holt den Ball nach dem 3:4-Anschlusstreffer schnell aus dem Tor.

Philipp Wiesner (am Ball) vom FC Gevelsberg-Vogelsang holt den Ball nach dem 3:4-Anschlusstreffer schnell aus dem Tor.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de / Pommerenke

Gevelsberg.  Nach 2:4-Rückstand gegen den TuS Haßlinghausen zeigt der FC Gevelsberg-Vogelsang Kampfgeist. Und holt den ersten Punkt der laufenden Saison.

Der FC Gevelsberg-Vogelsang hat einen 2:4-Rückstand gegen den TuS Haßlinghausen in der Nachspielzeit noch ausgeglichen. Mit dem Unentschieden hat der Aufsteiger Vogelsang nun den ersten Punkt dieser Saison geholt.

„Alle dachten, das Spiel wäre schon gelaufen“, fasst Dirk Henning, Trainer der Vogelsanger, die Gedanken der Zuschauer kurz vor dem Spielende zusammen. Denn nach einem turbulenten Spiel setzte Felix Schubert den vermeintlichen Schlusspunkt. Der Spieler des TuS Haßlinghausens traf spät zum 2:4 für den TuS (83.). Doch das war nur das vermeintliche Ende des Spiels, denn Niklas Kriewen und Philipp Wiesner hatten noch einiges dagegen, mit der nächsten Niederlage in die Kabine zu gehen.

Wiesner sorgt für frühe Führung

Beide Gevelsberger gingen deshalb voran und sorgten für das späte Comeback. Erst schoss Kriewen den Anschluss (90.), dann Wiesner den Ausgleichstreffer (92.) – 4:4. Das war das Ende eines spektakulären Spiels, das auch schon vorher einiges zu bieten hatte: Nach einem guten Haßlinghauser Start ging nämlich als erstes der FC in Führung. Wiesner schoss für Vogelsang den ersten Treffer des Spiels und markierte das 1:0 (13.).

Danach aber schaffte Vogelsang es nicht, die Führung zu verteidigen. Felix Schubert traf für Haßlinghausen doppelt zum 1:2 (19., 31.). Nach der Halbzeit baute der TuS die Führung dann weiter aus. Patrick Näscher traf zum 1:3 (55.). Es folgten der Anschlusstreffer Gianluca Salvos, ein Neuzugang Vogelsangs (71.), und erneut Schubert mit seinem dritten Treffer (83.), der den alten Abstand wieder herstellte – 2:4.

„Ein dickes Lob an meine Mannschaft“, kommentiert Dirk Henning das dann folgende Comeback seines Teams, das sich für den hohen Aufwand am Ende doch noch belohnen konnte.

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