Fußball-Kreisliga A2

Der Meistertanz am Schlagbaum

Der SC Obersprockhövel II wird nach dem 7:3 gegen FSV Gevelsberg II Meister der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2 – und feiert den Erfolg mit einem „Humba, humba tätäräää“.

Der SC Obersprockhövel II wird nach dem 7:3 gegen FSV Gevelsberg II Meister der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2 – und feiert den Erfolg mit einem „Humba, humba tätäräää“.

Foto: Heinz-G. Lützenberger

Sprockhövel/Gevelsberg.   SC Obersprockhövel II macht mit dem 7:3 (2:0) gegen den FSV Gevelsberg II alles klar. Sonntag erstes Relegationsspiel im Stefansbachtal.

Der SC Obersprockhövel II hat die erste Etappe in der Fußball-Kreisliga geschafft, ist Meister der Gruppe 2. Die Freude ist riesig, auch wenn es noch zwei Relegationsspiele bis zum Aufstieg in die Bezirksliga sind. „Egal! Wir haben so intensiv darauf hingearbeitet, so dass wir erst einmal diese Meisterschaft genießen“, sagt Co-Trainer Andreas Klatt, ehe er zu den Jungs rüber lief. Denn Torjäger Alexander Valdix stimmte nun das obligatorische „Humba“ am Schlagbaum an.

Team lässt Trainer hochleben

Auch wenn Valdix das „B“ im Humba nachschieben musste, der grandiosen Stimmung im Lager der Schwarz-Grünen tat dies keinen Abbruch. Ausgelassen tanzte die Truppe den Meister-Tanz, ließ sie die Trainer Andreas Hain und Andreas Klatt hoch leben. Als fairer Verlierer gesellten sich schließlich die Kicker des FSV Gevelsberg II hinzu, nahmen sich das eine oder andere Kaltgetränk zur Brust.

Dabei hatten die Gevelsberger dem neuen Meister durchaus alles abverlangt. „Das war nochmal ein hartes Stück Arbeit“, so Klatt. „Tatsächlich haben wir es erst mit dem 5:0 etwas langsamer angehen lassen.“ Es zeigte sich, dass der SCO eine grandiose Offensive hat. Aber gleichzeitig offenbarten sich Schwächen im hinteren Teil der Mannschaft. Gevelsberg hätte nämlich durchaus führen können. Gleich zweimal Mamadou „Mo“ Sow sowie Carsten Feldmann scheiterten in aussichtsreichen Positionen. Einmal ging der Ball gar an den Pfosten. Überdies ging ein Schuss von Jakob Schmidt vom Strafraumrand nur knapp am Gehäuse vorbei. Am Gehäuse vom Routinier Björn Zell. Der nunmehr 39-Jährige legte in einigen Situationen seine ganze Erfahrung in die Waagschale, verhinderte so zunächst mögliche Gegentore.

Die Schau des Alexander Valdix

Insgesamt wurde es ein große Schau von Alexander Valdix, der gleich fünfmal ins Netz von Leon Goldbach traf – wenngleich die 1:0-Führung nicht hätte zählen dürfen (9.). Valdix stand im Abseits. Doch egal, erneut Valdix – und die Pausenführung war perfekt.

Dennoch: Gevelsberg II um den starken und unüberhörbaren Abwehr-Regisseur Toni Pandula gab nie auf. Erst nach einer Stunde – erneut zweimal Valdix dazu einmal Thomas Schiprowski zum 5:0 – war der Widerstand gebrochen. Jetzt spielten die Gastgeber für die Galerie, ließen die Zügel merklich die Trainer Andreas Hain und Andreas Klatt konnten nun die Partie etwas ruhiger verfolgen.

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