Fußball Bezirksliga

Deshalb ist Westhofen für Voerde ein besonderer Gegner

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Voerdes Trainer Emrah Özüsaglam fordert mehr Köpfchen.

Voerdes Trainer Emrah Özüsaglam fordert mehr Köpfchen.

Foto: Marinko Prša

Ennepetal.  Topspiel am Tanneneck – doch nicht nur deswegen ist das Spiel des Fußball-Bezirksligisten BW Voerde gegen Westhofen ein Spiel wie jedes andere.

Der FC Blau-Weiß Voerde hat einen tollen Saisonstart hingelegt. Trotz zweier unglücklicher Niederlagen gehen die Höhendörfler als Tabellendritter in den siebten Spieltag der Fußball-Bezirksliga, Gruppe 6. Und da erwartet sie ein echtes Spitzenspiel: Mit dem VfB Westhofen kommt der punkt- und torgleiche Tabellennachbar am Sonntag (15 Uhr) zum Tanneneck.

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Und der bringt einen bekannten und einen prominenten Trainer mit: Christoph Pajdzik und Lothar Huber. Der 70-jährige frühere BVB-Profi (1974 bis 1987), lange Jahre Greenkeeper im Dortmunder Stadion und Ex-Trainer der TSG Sprockhövel, assistiert dabei dem 37-Jährigen, der früher unter anderem beim TuS Ennepetal, Hasper SV und Hagen 1911 aktiv war. Pajdzik trifft dabei auf Voerdes Coach Emrah Özüsaglam hat auf dieses Spiel „ganz besonderen Bock“, wie er sagt. Kein Wunder, mit Pajdzik ist quasi seine ganze Fußballer-Historie verbunden. „Christoph kenne ich seit der ersten Klasse und pflege nach wie vor eine enge Freundschaft mit ihm“, erzählt der Voerder Coach. „Wir haben unsere ganze Jugend in Haspe verbracht.“

Kleinigkeiten könnten für Voerde entscheidend werden

Es ist also durchaus ein besonderes Spiel für Özüsaglam, weil sich sein Team mit einem Sieg in der Tabelle oben festsetzen könnte. „Andererseits“, sagt der Trainer, „ist es ja auch nur eines von 28 Spielen und damit zwar ein Spitzenspiel, aber eben auch eines wie alle anderen.“

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Beide Teams treffen sich zweifellos auf Augenhöhe. Und da entscheiden in der Regel Kleinigkeiten. „Wer einen Fehler mehr oder die meisten Fehler macht oder den entscheidenden Moment erwischt, das entscheidet so ein Spiel“, ist Özüsaglam überzeugt.

Angeschlagene Torgaranten

Personell hat Voerde keine großen Sorgen. Zwar sind Nico Hryn und Alexander Hillenberg leicht angeschlagen, doch ist der Trainer überzeugt, dass beide am Sonntag im Kader stehen werden.

Die Westhofener kommen mit der Empfehlung eines 3:2-Erfolges gegen die SG Hemer durch zwei ganz späte Tore von Michalis Kalkoulidis und Maurice Bröckelmann (86. und 89. Minute) zum Tanneneck. Besonderes Augenmerk sollten die Voerder aber auf Giuseppe Restieri richten. Der 26-Jährige ist der Top-Torjäger der Schwerter und ist aktuell mit sieben Treffern zweitbester Goalgetter der Liga.

Klar ist: Die Zuschauer dürfen in dieser Partie auf viele Tore hoffen. Beide Team gehören mit einem Schnitt von über 2,8 Toren pro Spiel zu den drei offensivstärksten der Bezirksliga 6. Das bisher einzige Aufeinandertreffen der beiden Teams im August 2020 entschieden übrigens die Voerder in Westhofen mit 2:0 für sich. Der jetzige Co-Trainer Sinan Hajra sorgte damals für den zweiten Treffer.

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