Fußball

Die Ansprüche am Landringhauser Weg sind gestiegen

Kaan Korsun und Werner Huhnstock haben ambitionierte Ziele.

Kaan Korsun und Werner Huhnstock haben ambitionierte Ziele.

Foto: TuS Hasslinghausen

Sprockhövel.  Sieben neue Spieler, ein neuer Mann an der Seitenlinie und neue Ansprüche: Beim TuS Hasslinghausen soll es weiter nach oben gehen.

Die Ansprüche sind gestiegen beim Fußball-Kreisligisten TuS Hasslinghausen. Unter dem neuen Trainer Kaan Korsun sind die Kicker vom Landringhauser Weg in der vergangenen Woche in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit gegangen – am Ende soll nach den stetigen Verbesserungen in den vergangenen Jahren eine neue Steigerung stehen.

Der Start in die sechswöchige Vorbereitung ist dabei gelungen. „Ich habe hier fast schon professionelle Bedingungen vorgefunden“, freut sich der neue Trainer Kaan Korsun um den Rahmen den ihm seiner neuer Verein bietet. Platz, Spieler und Funktionäre begrüßten den 28-Jährigen in der vergangenen Woche mit offenen Armen, denn mit dem ambitionierten Trainer soll es in den kommenden zwei bis drei Jahren in die Bezirksliga gehen. Korsun zeigt sich vor allem von seiner neuen Mannschaft angetan. „Die Jungs ziehen alle voll mit, auch wenn die Einheiten manchmal sehr anstrengend sind“, sagt der TuS-Trainer.

Seit genau einer Woche stehen die Hasslinghauser nach der Pause wieder auf dem Platz, drei Mal pro Woche bittet Korsun seine Spieler an den Landringhauser Weg. Die ersten Eindrücke seines neuen Teams sind beim neuen Trainer durchweg positiv, er glaubt das ihm Vorsitz Jörg Rottmann und Co-Trainer Christian Parlow einen starken Kader zusammengestellt hat. Seine Wünsche bezüglich neuer Akteure wurden dabei berücksichtigt. „Ich habe alle Spieler bekommen, die ich haben wollte“, sagt Kaan Korsun.

Einige Abgänge gab es aber auch beim TuS. Pascal Levering (bereits während der Saison zum FC Silschede), Tobias Behle (bereits während der Saison zur SpVg. Linderhausen), Lennard Eierding (Ausbildung),Peter Ignatowicz (hört auf), Pascal Graminsky, Robin Keller und Patrick Näscher haben den Verein verlassen oder stehen in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung. „Ich denke, wir konnten die Abgänge adäquat ersetzen und uns noch ein wenig verbessern“, so Korsun über das Wechselspiel im Kader.

Korsun sieht TSG II ganz vorne

Vergangenen Freitag konnte der Übungsleiter alle sieben Zugänge für die neue Saison begrüßen. Und diese bringen einige Qualitäten mit. Für den Posten zwischen den Pfosten kam Marcel Manke, auf dem Feld sind Diyar Celik (Ararat Gevelsberg), Mohamed Oussar (Al-Seddiq Hagen), Christoph Dudek, Torben Krämer (beide SuS Volmarstein), Jeff Minutolo (TSG Herdecke) und Atacan Kilic (FSV Gevelsberg) neu dabei.

Mit dem verstärkten Kader peilt Kaan Korsun eine Verbesserung der Vorjahresplatzierung an. In der abgelaufenen Spielzeit landete Hasslinghausen auf dem sechsten Platz, für den neuen Mann an der Seitenlinie soll es in der neuen Saison ein Platz zwischen zwei und fünf werden. „Ein bis zwei Mannschaften sind schon noch etwas stärker als wir“, sagt Korsun. Er erwartet die Reserve der TSG Sprockhövel vorne, den Vorjahresmeister SCO II sieht er auf Augenhöhe. „Wir wollen den maximalen Erfolg“, so die Ansage von Korsun an die Konkurrenz.

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