Handball-Landesliga

Die Serien der Südkreis-Teams sollen anhalten

In eigener Halle eigentlich immer mit Grund zum Jubeln: Die Handballer von der TG Voerde wollen ihre Serie am Samstag ausbauen.

In eigener Halle eigentlich immer mit Grund zum Jubeln: Die Handballer von der TG Voerde wollen ihre Serie am Samstag ausbauen.

Foto: Marinko Prša

Ennepe-Süd.   Schwelm muss bei der HSG Lüdenscheid vermutlich auf Brockhaus und Fleischhauer verzichten.

Die Serientäter von RE Schwelm und TG Voerde möchten am kommenden Wochenende ihre Serien in der Handball-Landesliga ausbauen – während Voerde in eigener Halle ungeschlagen bleiben will, will Schwelm auf fremden Parkett weiter unbesiegt in dieser Spielzeit bleiben.

HSG Lüdenscheid -
RE Schwelm Sa., 18 Uhr

Lüdenscheid: Sechster mit 16:14 Pkt. (6 Siege, 4 Remis, 5 Niederlagen; 402:387 Tore). RE Schwelm: Erster mit 28:0 Pkt. (14 Siege; 420:334 Tore). Wo? Bergstadt-Gymnasium Lüdenscheid, Honseler Straße 2.

Jörg Rode und seine Mannschaft gehen mit dem Rückenwind zweier gewonnener Topspiele und einer makellosen Bilanz in die Partie. Gefahr, den Gegner zu unterschätzen, besteht laut dem Übungsleiter jedoch nicht. „Beide Vereine kennen sich schon lange und wir wissen, wie gut Lüdenscheid ist. Gerade in ihrer eigenen Halle sind sie nur schwer zu bespielen. Wir nehmen das Spiel ganz bestimmt nicht auf die leichte Schulter.“ Die Lüdenscheider haben ihrerseits einen Lauf und sind seit sieben Spielen ungeschlagen. Zuhause kassierten sie bisher nur eine einzige Niederlage.

Die HSG hat einige torgefährliche Spieler in ihren Reihen, alleine Kevin Plate und Rückraumshooter Phil Lausen erzielten zusammen 57 Tore in den letzten drei Spielen. Die Schwelmer stehen in der Defensive vor einigen Aufgaben und wollen dafür an die guten Vorstellungen der bisherigen Saison anknüpfen. Die HSG setzt auf verschiedene Deckungsvarianten, gegen die sich RE möglichst wenig Ballverluste erlauben sollte. Fraglich ist der Einsatz der Rückraumspieler Yannick Brockhaus und Tobias Fleischhauer, die beide an kleineren Verletzungen laborieren. „Der Kader ist in jedem Fall breit genug“, so Rode.

TG Voerde -
VfL Eintracht Hagen III Sa., 18.30 Uhr

TGV: Fünfter mit 18:10 Pkt. (9 Siege, 5 Niederlagen; 424:408 Tore). Hagen III: Zehnter mit 12:18 Pkt. (5 Siege, 2 Remis, 8 Niederlagen; 425:460 Tore). Wo? Reichenbach-Gymnasium.

Fünf Siege in Serie, sieben Erfolge aus sieben Heimspielen. So lautet die imposante Bilanz, auf der sich Trainer Kalla Paukstadt und sein Team nicht ausruhen wollen. „Wir haben das bisher gut gemacht und wollen gegen Hagen unbedingt nachlegen.“ Jan Pagenkämper und Keeper Tim Fabiunke werden der TGV dabei fehlen.

Die Gäste liegen als Tabellenzehnter sechs Punkte hinter den Voerdern und kämpfen um wichtige Zähler für den frühzeitigen Klassenerhalt. Gefährlich sind sie vor allem über das gute Spiel mit dem Kreis, auch im Rückraum haben sie, etwa über den starken Johannes Nottelmann, viel individuelle Klasse. Das erfahrene Team um Levent Cengiz und Lennart Bulk überzeugt zudem mit einer stabilen, körperlich betonten Abwehrarbeit.

„Wir wissen um unsere Stärken, wollen diese über 60 Minuten abrufen und einen kühlen Kopf bewahren, um unseren Heimvorteil auszuspielen“, gibt Paukstadt die Richtung für seine Mannschaft vor.

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