Leichtathletik

Dieses Mal kann Macke ihr Potenzial nicht abrufen

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Marie-Sophie Macke schaut konzentriert vor einem Versuch auf ihren Diskus.

Marie-Sophie Macke schaut konzentriert vor einem Versuch auf ihren Diskus.

Foto: Wolfgang Birkenstock

Sprockhövel.  Zuletzt zeigte die Formkurve von Wurftalent Marie-Sophie Macke steil nach oben. In Halle aber bleibt sie hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.

Der Mensch ist keine Maschine. Und Leistungen lassen sich eben nicht mit Knopfdruck abrufen. Diese Erfahrung musste jetzt das Sprockhöveler Wurftalent Marie-Sophie Macke bei den Halleschen Werfertagen machen. Die 18-jährige Nationalkaderathletin bei der Jugend konnte in Sachsen-Anhalt weder in der U20 noch einen Tag später in der U23 ihr gewohntes Potenzial mit Würfen über der 50 Meter-Marke abrufen.

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Im ersten Wettkampf in der U20 wurde der beste der Würfe mit 48,70 Meter vermessen. Ein möglicher Wurf über der magischen Grenze von 50-Meter wurde zu Recht als ungültig gewertet. „Im letzten Versuch bin ich leider beim Umsprung mit der Ferse übergetreten“, bilanzierte Marie-Sophie Macke den ersten Wettkampf von Halle. Hier blieb hinter den Konkurrentinnen Joane Schoppa (50,84 Meter) und Katja Seng (50,95 Meter) nur ein dritter Platz in der Endabrechnung. Macke hätte es sich gewünscht, schon in Halle wieder über die U20-WM-Norm von 49,50 Meter zu werfen. „Ich glaube, dass ich zu viel gewollt habe und mit dem eigenen Druck nicht ganz umgehen konnte. Das muss ich ändern“, analysierte Macke treffend.

Nächster Wettkampf in Hagen

Die Lockerheit ist der 18-Jährigen in Halle bei beiden Wettkämpfen etwas abgegangen. Aber Kopf in den Sand stecken ist für Macke kein Thema. Im Gegenteil: Schon bei den nächsten Wettkämpfen plant die Sprockhövelerin einen erneuten Angriff auf die Qualifikationsnorm für die U20-WM. Als nächste Bewährungsprobe stehen die NRW-Leichtathletik-Meisterschaften für Frauen und Männer am 11. Juni im Hagener Ischelandstadion an.

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