Handball

Doppelte Unterzahl und Rote Karte kosten Voerde-Damen Sieg

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Julia Kastel, hier gegen Volmetal, muss in Drolshagen das Feld frühzeitig verlassen.

Julia Kastel, hier gegen Volmetal, muss in Drolshagen das Feld frühzeitig verlassen.

Foto: Michael Scheuermann

Drolshagen/Ennepetal.  Gegen Drolshagen zeigen die Voerder Bezirksliga-Damen eine gute Leistung – doch eine Unterzahl und eine Rote Karte können sie nicht verkraften.

Beim Bezirksliga-Tabellenführer TuS Drolshagen hielten die Handballerinnen der TG Voerde trotz dezimiertem Kader und ohne Trainer Marcel Heyde, der von Lennart Rzoska an der Seitenlinie vertreten wurde, über weite Strecken gut mit. Am Ende mussten sie dennoch mit einer 22:28 (10:13)-Niederlage die Heimreise antreten.

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In der ersten Halbzeit limitierten sie das gegnerische Angriffsspiel mit einer hervorragenden Deckungsarbeit und einer starken Esra Simsek im Tor. Vorne agierten sie mit zwei Kreisläuferinnen, womit der TuS phasenweise nicht gut zurechtkam. Erst einige Nachlässigkeiten kurz vor dem Pausenpfiff sorgten für den Rückstand von drei Toren, ein besseres Halbzeitergebnis wäre durchaus möglich gewesen.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs geriet die TGV in doppelte Unterzahl, mit Julia Kastel musste eine der bis dahin besten Spielerinnen nach einer Roten Karte vom Feld. Damit fehlte den Gästen ihre zweite Kreisläuferin sowie eine wichtige Stütze im Innenblock. Die Gastgeberinnen nutzten die Überzahl aus, um sich auf sechs Tore abzusetzen. Die Voerderinnen kämpften sich nochmals auf drei Treffer heran, der Rückstand erwies sich als zu groß, um den Favoriten nervös werden zu lassen.

Keinen Vorwurf an das Team

Trotz der Niederlage war Rzoska mit dem Spiel seines Teams durchaus zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir das sehr gut gemacht, wir haben Drolshagen ein Spiel auf Augenhöhe geliefert“, stellte er heraus. „Wir haben auch nach der Roten Karte alles versucht, sind aber leider nicht mehr herangekommen. Trotzdem hat es Spaß gemacht, dieses Spiel zu sehen. Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt, dem Team kann man keinen Vorwurf machen.“

TG Voerde: E. Simsek, F. Freund (8/5), Kastel, Pagenkämper, Kiese (je 3), Schemmann, Söhnchen (je 2), Bühren (1), Grube, Rohwedel

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