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EN Baskets bereit für nächste Hürde

Andrius Mikutis möchte auch am Samstag mit den Fans den Sieg feiern. Zur Rückkehr in die ProB fehlen den Schwelmer noch zwei Erfolge.

Foto: MiSch

Andrius Mikutis möchte auch am Samstag mit den Fans den Sieg feiern. Zur Rückkehr in die ProB fehlen den Schwelmer noch zwei Erfolge. Foto: MiSch

Schwelm.   Eigentlich sind die Vorzeichen vor dem Spiel gegen die SV Hagen-Haspe 70 für die EN Baskets deutlich. Der Druck, drei Spieltage vor Saisonende keinen Fehler mehr zu machen, macht das Spiel aber zu einem besonders wichtigen.

Drei Spiele sind noch zu absolvieren, zwei müssen noch gewonnen werden. Für die EN Baskets Schwelm stehen in der Basketball-Regionalliga die entscheidenden Wochen im Rennen um den Aufstieg an. Unter diesen Voraussetzungen ist das Spiel gegen den Tabellenvorletzten SV Hagen-Haspe 70 schwieriger, als es auf den ersten Blick vermuten lässt.

Samstagabend kann die Mannschaft von Trainer Falk Möller in der Dreifeldhalle an der Milsper Straße den nächsten großen Schritt zum direkten Wiederaufstieg in die ProB machen. Im Derby gegen Haspe erwartet der Trainer allerdings alles andere als ein leichtes Spiel: „Gegen Bonn haben wir gesehen, dass es mit 80 Prozent nicht geht“, blickt Möller auf Spiel 1 nach dem Spiel gegen die BG Hagen zurück. Der Trainer fordert von seiner Mannschaft volle Konzentration und die richtige Einstellung. „Klar sind wir der Favorit, wir wollen uns keine Blöße geben“, nehmen Möller und seine Mannschaft die Favoritenrolle am Wochenende an.

Deutlicher Hinspielerfolg

Optimistisch sollte das Ergebnis aus dem Hinspiel stimmen. Ende November gewannen die Baskets in Haspe deutlich, am Ende wies die Anzeigetafel einen Vorsprung von 30 Punkten für die Schwelmer aus. Gegen einen locker einzufahrenden Pflichtsieg spricht allerdings die aktuelle Tabellensituation der Gäste aus dem Hagener Vorort. Momentan steht die SV auf dem vorletzten Platz mit zwei Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Dementsprechend motiviert dürfte das Team von Gästetrainer Uli Overhoff am Wochenende nach Schwelm kommen. „Haspe hat noch Möglichkeiten auf den Klassenerhalt“, erwartet Möller einen gut eingestellten Gegner, „und gegen den Tabellenführer können alle immer noch ein bisschen mehr.“

Mit Marcus Ligons besitzen die Hasper einen ausgesprochen guten Scorer, den zweitbesten ligaweit um genau zu sein. Knapp 21 Punkte legt der US-Amerikaner für die „70er“ auf, zudem ist Ligons der siebtbeste Rebounder der Liga. Neben ihm ist vor allem Oscar Luchterhandt einer der Faktoren im Spiel der Gäste. Dennoch glaubt Möller an die Stärke seines eigenen Teams, das dem Spiel von Beginn an den eigenen Stempel aufdrücken soll. Dabei fehlen werden ihm der am Donnerstag operierte Kristoffer Speier und der Belgier Gael Hulsen, der allerdings vermutlich in den letzten beiden Spielen der Saison gegen Düsseldorf und Münster zum Einsatz kommen kann.

Aufstieg am Wochenende möglich

Bei einem eigenen Sieg und parallelen Niederlagen der Teams aus Münster und Hagen könnten die Schwelmer sogar schon am Wochenende die Rückkehr in die ProB feiern. „Das wird aber nicht passieren“, sieht Möller jedoch noch keine mögliche Entscheidung am Wochenende. Für die BG Hagen geht es gegen den TV Ibbenbüren, die WWU Baskets Münster spielen beim drittletzten Adler Frintrop. Gerade das Ergebnis der Münsteraner dürfte beide Mannschaften in der Dreifeldhalle am interessieren. Gewinnen sowohl Hagen als auch Münster, wird die Aufstiegsfeier vertagt werden müssen.

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