Basketball

EN Baskets Schwelm definitiv nun wieder vor leeren Rängen

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Fast schon ein gewohntes Bild: Schwelms Trainer Falk Möller in einer Auszeit mit seinem Team vor einer leeren Tribüne.

Fast schon ein gewohntes Bild: Schwelms Trainer Falk Möller in einer Auszeit mit seinem Team vor einer leeren Tribüne.

Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.  Es gab kurz Hoffnung, nun steht fest: Die EN Baskets Schwelm spielen wieder in einer leeren Halle. Eine andere Nachricht dagegen macht Hoffnung.

Die ProB-Basketballer der EN Baskets Schwelm spielen am Samstag im NRW-Derby gegen die Iserlohn Kangaroos nun definitiv vor leeren Rängen. Unter der Woche hatte es nach der Änderung der Corona-Schutzverordnung im Land NRW kurzzeitig die Hoffnung gegeben, dass die Schwelmer wieder auf die Unterstützung ihrer Anhänger bauen können. Nach intensiven Gesprächen mit den zuständigen Behörden haben sich die EN Baskets dazu entschlossen, auf diese Option zu verzichten.

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Geschäftsführer Omar Rahim begründet diesen Schritt mit der aktuell Verordnung, die viele Interpretationen offen ließe. „Wir als Verein wollen unseren Zuschauern und Spielern den größtmöglichen Schutz bieten und halten es daher für unverantwortbar, in der aktuellen Situation vor Zuschauern zu spielen“, so Rahim. Damit spielen die Schwelmer wie bereits am vergangenen Wochenende beim Sieg gegen den ETV Hamburg vor leeren Rängen in der SchwelmArena.

Hamburger Spieler positiv auf Corona getestet

Das Gastspiel der Hamburger in Schwelm hat zudem auch noch Folgen für die EN Baskets nachgezogen. Wie unter der Woche bekannt wurde, ist ein Spieler des ProB-Schlusslichts positiv auf Covid-19 getestet worden. „Unsere Spieler müssen sich damit in dieser Woche erneut PCR-Tests unterziehen“, schildert Rahim die Folgen für die Schwelmer Basketballer.

Tim Lang hingegen befindet sich weiter in der Warteschleife. Sein letztes Testergebnis fiel negativ aus, das Ergebnis eines PCR-Tests steht hingegen noch aus. Ob Lang am Samstag einsatzfähig ist, hängt darüber hinaus auch von einer internistischen Untersuchung aus. Erst wenn dort der behandelnde Arzt grünes Licht gibt, könnte Lang gegen Iserlohn zum Einsatz kommen. „Ob das dann Sinn macht angesichts seiner langen Trainingspause steht auf einem anderen Blatt“, so Omar Rahim.

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