Basketball

EN Baskets Schwelm: Saisonstart auf 16. Oktober verlegt

Falk Möller, Trainer der EN Baskets Schwelm, während eines Spiels der zurückliegenden Saison.

Falk Möller, Trainer der EN Baskets Schwelm, während eines Spiels der zurückliegenden Saison.

Foto: Michael Scheuermann

Schwelm.  Die EN Baskets Schwelm müssen sich gedulden. Der Start der neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB wurde auf den 16. Oktober verlegt.

Wochenlang warteten die Fans der EN Baskets Schwelm ebenso ungeduldig wie die Verantwortlichen des Klubs auf dieses Datum. Jetzt steht fest, wann die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB starten soll. Allerdings ist auf Grund der Corona-Pandemie Geduld gefragt.

„Nach der vorzeitigen Beendigung der Saison 2019/20 aufgrund des Coronavirus plant die BARMER 2. Basketball Bundesliga den Start der Saison 2020/21 für den 16. Oktober 2020“, heißt es in der Pressemitteilung der Liga. Ihrer Empfehlung, den Start der neuen Saison entgegen des eigentlichen Rahmenterminkalenders auf den 16. Oktober zu verschieben, hätten die Bundesligisten einstimmig in einem digitalen Umlaufbeschluss zugestimmt.

Das sagt der Liga-Boss

Geschäftsführer Christian Krings erklärt: „Nach der sehr positiven Lizenzierung, in der alle Vereine in dieser schweren und unsicheren Zeit hervorragende Arbeit geleistet haben und wirtschaftlich sehr solide Pläne eingereicht haben, geht es für uns nun darum, in dieser unsicheren Zeit den Start der neuen Saison zu planen. Gemeinsam werden wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, um weiterhin unseren Teil zur Bekämpfung der Pandemie beizutragen, aber auch einen Spielbetrieb mit Zuschauern zu ermöglichen, der für unsere Vereine existenziell wichtig ist. Basketball lebt von den Emotionen in der Halle und die Vereine sind auf die Zuschauereinnahmen angewiesen. Wir sind sehr optimistisch, dass wir mit einem gut entwickelten Hygienekonzept im Herbst wieder Spiele mit Fans ermöglichen können.“

Ein entsprechendes sportartenübergreifendes Hygienekonzept werde derzeit gemeinsam erarbeitet. Ziel sei es, durch das einheitliche Hygienekonzept für Vereine aus unterschiedlichen Ligen einen wirtschaftlich tragbaren Spielbetrieb mit Zuschauern, auch unter Berücksichtigung des neuen Beschlusses der Bundesregierung, zu ermöglichen. Dies solle unter anderem durch Anpassungen der bestehenden Abläufe beim Ticketing, Catering und der Steuerung der Zuschauerströme erreicht werden.

Verschiedene Szenarien

Spielleiterin Svenja Hellmig: „Durch Vereinsvertreter sowohl aus der ProA als auch der ProB haben wir ein breites Meinungsbild unserer Liga erhalten. Mit der frühzeitigen Entscheidung, den Saisonstart um einen Monat nach hinten zu verschieben, erlangen wir sowohl für die Vereine als auch für uns eine bessere Planbarkeit und sportlich eine einheitliche Saisonvorbereitung. Es wurden verschiedenste Szenarien entwickelt, um auch perspektivisch flexibel reagieren zu können.“

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