Fußball-Oberliga

Ennepetal am Freitag gegen SF Siegen

War beim 0:0 des TuS Ennepetal gegen SF Siegen im Oktober 2015 dabei: Kai Strohmann.

Foto: Archiv / MiSch

War beim 0:0 des TuS Ennepetal gegen SF Siegen im Oktober 2015 dabei: Kai Strohmann. Foto: Archiv / MiSch

Ennepetal.  Außer dem Dauerverletzten Anas Chaoui kann der TuS Ennepetal auf den kompletten Personalstamm zum Spiel am Freitag (19.30 Uhr, Bremenstadion) zurück greifen.

Der Rückzug des SC Hassel als zweiter Klub aus der Fußball-Oberliga hat für viel Gesprächsstoff gesorgt. Auch beim TuS Ennepetal. Das stört die Konzentration auf das Spiel gegen die SF Siegen – es ist auf den heutigen Freitagabend (19.30 Uhr, Bremenstadion) vorgezogen.

Konzentration gestört

Und einmal mehr betont Trainer Jörg Behnert, dass damit keineswegs die Saison langweilig wird, da der Kampf gegen den Abstieg erledigt sein könnte. „Auf keinen Fall“, betont der Ennepetaler Trainer. „Unser Ziel ist, vier Mannschaften hinter uns zu lassen. Jetzt sind zwei weg, bleiben aber immer noch zwei. Wir wollen und müssen auf der sicheren Seite stehen.“

Und außerdem wollen die Ennepetaler auf ihren Punktestand zurück, den sie vor dem vergangenen Dienstag hatten, als der Rückzug der Gelsenkirchener offiziell und öffentlich wurde. Ennepetal hatte in Hassel mit 3:0 gewonnen. Im Klartext: Ein Sieg soll gegen die Gäste am heutigen Freitagabend her.

Die personellen Voraussetzungen dazu sind im Ennepetaler Lager gut, werden seit Wochen immer besser. Denn das anfänglich große Lazarett ist kaum noch vorhanden. Lediglich mit dem Dauerverletzten Anis Chaoui ist auch an diesem Spieltag nicht zu rechnen. Der Rest kann, der Rest will. Jörg Behnert hat die Qual der Wahl, um den 18-köpfigen Kader zu bestimmen. Eine durchaus komfortable Situation für einen Übungsleiter.

Wie gut es gehen kann – wenngleich auch das Ergebnis nicht stimmte –, hat das Gastspiel am vergangenen Sonntag beim Spitzenreiter Kaan-Marienborn gezeigt. Behnert zeigte sich mit der Leistung durchaus zufrieden. „Das wir zehn Minuten vor Schluss nach einem Standard den einzigen Treffer kassieren mussten, wurmt uns schon“, so Behnert rückblickend. Keine Frage, das soll gegen die SF Siegen besser werden.

Lauf- und spielfreudige Mannschaft

Dabei erwarten die Klutertstädter eine Mannschaft, die sich vorwiegen aus jungen, lauf- und spielfreudigen Akteuren rekrutiert. „Eine kompakt stark agierende Mannschaft, in der ich keinen herausragenden Spieler sehe“, so Behnert. „Es sind allerdings ausgesprochen gut ausgebildete Spieler, die sehr willig sind und unter halb-professionellen Bedingungen spielen und trainieren.“

Völlig offen und spannend

Es werde ein Spiel, was völlig offen und spannend sein werde. Davon ist Jörg Behnert überzeugt. „Es zeigt sich immer wieder, wie bekloppt diese Liga ist. Das haben nicht nur die Rückzüge von Marl-Hüls und Hassel gezeigt. Es zeigt sich auch, dass jeder jeden schlagen kann“, sagt Jörg Behnert – auch im Hinblick auf die völlig unterschiedlichen Budgets, die die Oberligisten haben.

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