Fußball-Oberliga

Ennepetal erwartet am Mittwochabend Paderborn

Dennis Drepper (hier jubelnd im Spiel gegen Schermbeck), traf einmal im Hinspiel gegen Paderborn, ist nach der Gelb-Sperre wieder dabei.

Dennis Drepper (hier jubelnd im Spiel gegen Schermbeck), traf einmal im Hinspiel gegen Paderborn, ist nach der Gelb-Sperre wieder dabei.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Ennepetal.   Tim Dosedal und Dennis Drepper sind nach Sperre wieder im Kader. Partie am 10. März nach stürmischen Böen abgebrochen. Anstoß: 20 Uhr.

Dem TuS Ennepetal steht in diesem Monat noch ein strammes Programm bevor. Als Fußball-Oberligist, im Kreispokal. Bis einschließlich dem 1. Mai gibt es ausschließlich Englische Wochen für die Mannen um Trainer Alexander Thamm. Am heutigen Mittwochabend beginnen diese ambitionierten Wochen mit dem Heimspiel gegen Paderborn II. Um 20 Uhr wird die Nachholpartie im Bremenstadion angepfiffen.

Abbruch die richtige Entscheidung

Dieser 10. März ist vielen in Erinnerung. Ein stürmischer, ein regnerischer Tag. Etliche Spiele der Oberliga mussten ausfallen oder wurde abgebrochen. Ennepetal hatte die Ostwestfalen empfangen, die Partie begann – stürmisch. Und Viele fragten sich, ob dies tatsächlich als reguläre Partie anzusehen sei. Spätestens mit dem Freistoß von Connor Agnew war klar, das geht nicht wirklich gut. Es dauerte nämlich, bis der Ball tatsächlich ruhte. Gleiches auch auf der anderen Seite, als die mit Jung-Profis bestückte Mannschaft aus Paderborn einen Freistoß bekam. Der Ball blieb diesmal nur mit „fremder Hilfe“ ruhig liegen. Dominik Bilogrevic markiert die 2:1-Führung der Gäste. Nur zwei Minuten später bricht Schiri Nadine Westerhoff die Partie ab.

Wütende Proteste der Mannen aus Paderbon folgten. Insbesondere der Zeitpunkt des Abbruchs wurde als unangebracht gesehen. „Der Abbruch an sich war richtig. Das war absolut die richtige Entscheidung“, sagt heute noch TuS-Trainer Alexander Thamm.

Ob aufgrund der Vorkommnisse vom 10. März die Gäste mit besonders viel Wut oder Motivation im Bauch anreisen werden? Das glaubt Thamm nicht. „Wir fangen wieder bei Null an. Unglücklich ist halt nur, dass wir unter der Woche spielen“, so der Ennepetaler Trainer. „Die Profis oder Halb-Profis aus Paderborn können noch ein Mittagsschläfchen haltern und dann anreisen. Meine Jungs kommen direkt aus dem Studium oder aus dem Beruf zum Spiel. Das ist der Unterschied.“

Doch wer Alexander Thamm kennt, der weiß: meckern oder jammern gibt es nicht. Da müsse die Mannschaft durch, sie werde dies stemmen können. Zumal die Ennepetaler Bank bzw. der Kader breiter aufgestellt ist denn je. So auch am vergangenen Sonntag, als Tim Dosedal und Dennis Drepper fehlten – beide gelbgesperrt. Beide sind wieder dabei, verstärken den Kader. Thamm: „Es ist nicht unbedingt von Nachteil für uns, dass wir die Routiniers wieder dabei haben. Dosedal von seinem Alter her, Drepper, weil er bereits viele Oberliga-Spiele gespielt hat.“

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