Westfalenpokal

Ennepetal in der zweiten Runde

 Oluremi Williams (re:, hier gegen Patrik Flender) machte auf der Sechs eine starke Partie..

Oluremi Williams (re:, hier gegen Patrik Flender) machte auf der Sechs eine starke Partie..

Foto: Rene Traut

Siegen/Ennepetal.  Der TuS Ennepetal steht in der zweiten Westfalenpokal-Runde – entweder gegen den Landesligist SV Wanne oder Liga-Konkurrent Westfalia Herne.

Der TuS Ennepetal zieht in die zweite Runde im Kampf um den Westfalenpokal ein. Im Duell der beiden Fußball-Oberligisten hatte der gastgebende 1. FC Kaan-Marienborn gegen die Klutertstädter mit 0:2 (0:1) das Nachsehen. Florian Gerding (43.) und Ibrahim Lahchaychi (89.) schossen die Schützlingen von Trainer Alexander Thamm in die nächste Runde. Dort wird entweder der Landesligist SV Wanne oder Liga-Konkurrent Westfalen Herne der Gegner sein. Das entscheidet sich am 14. August, einem Mittwoch.

Start ohne echte Höhepunkte

Die Partie im Breitenbachtal begann zunächst ohne wirkliche Höhepunkte. Beide Mannschaften agierten zurückhaltend. „Man hat gemerkt, dass noch keiner von uns wusste, wo wir leistungsmäßig stehen“, so Alexander Thamm. Sowohl Kaan-Marienborn als auch Ennepetal hielt sich zurück, Chancen wurden zur Mangelware. Lediglich Philip Breilmann hatte eine auf dem Kopf. Doch ohne eine echte Gefahr für Jonas Brammen, Schlussmann der Gastgeber. „Das war auch eher eine Rückgabe“, beurteilt Thamm diese Situation.

Nur zwei Minuten vor der Pause war es Florian Gerding, der zum vielversprechenden Lauf über die Außenbahn ansetzte – und flankte. Eine verunglückte Hereingabe, doch der Ball senkte sich im Netz der Siegener nieder. „Wäre die Flanke gelungen, hätte Abdulah El Youbari goldrichtig gestanden“, so Alexander Thamm.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich mehr und mehr eine echte Pokalbegegnung, ein Pokalfight. Kaan wurde stärker und aggressiver. Ennepetal hatte alle Mühe, vor allem in der Defensive gut und sicher zu stehen. Vor Keeper Marvin Weusthoff machten innen Maik Bollmann und Stefan Siepmann sowie außen Deniz Yasar und Florian Gerding den Laden dich. Als „Abfangjäger“ im defensiven Mittelfeld agierten Oluremi Williams und Marvin Marten. Aus dem Mittelfeld heraus versuchten Philip Breilmann, Abdulah El Youbari und Robin Gallus den Stürmer Dennis Drepper zu füttern.

Doch mehr und mehr schwanden die Kräfte bei den Gästen. Alexander Thamm wusste die vier Auswechselungen geschickt zu nutzen, um den Akku während des laufenden Betriebes wieder aufzuladen. Insbesondere Routinier Christian Hausmann erwies sich als eine echte Alternative, der die Mannschaft zusammen hielt, der Angriff der Gastgeber effektiv abzuwehren wusste. „Das war unser Plus“, so Thamm. „Marienborn konnte nur zweimal wechseln. Ich denke, dass hat schließlich den Unterschied ausgemacht.“

Wichtig ist, dass ein Joker trifft

Doch entschieden war durch die Wechsel (noch) nichts. Denn die Gastgeber versuchten mit (fast) allen Mitteln noch zum Ausgleich zu gelangen. So dauerte es bis zur 86. Minute, eher Ibrahim Lahchaychi mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand alles klar machte. „Damit hat sich gezeigt, dass jeder Spieler wichtig ist“, so Thamm. Auch die, die zunächst auf der Bank sitzen. Mich freut es für Lahchaychi, dass er als Joker für die Entscheidung gesorgt hat.“

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