Alpine Ski-Weltcup

Ennepetaler Sander enttäuscht bei Super-G-Premiere in Wengen

Zu vorsichtig, zu verkopft: Andreas Sander beim Super-G in Wengen. Er beendet das Rennen auf Platz 33.

Zu vorsichtig, zu verkopft: Andreas Sander beim Super-G in Wengen. Er beendet das Rennen auf Platz 33.

Foto: Alexis Boichard/Agence Zoom / Getty Images

Wengen.  Erstmals seit 1994 fand in Wengen ein Super-G-Rennen am Lauberhorn statt. Für Andreas Sander lief es dabei überhaupt nicht.

Das war wieder nichts für den Ennepetaler Skirennfahrer Andreas Sander. Beim ungewöhnliches Super-G-Rennen in Wengen landete Sander am Ende auf einem enttäuschenden 33. Platz. Mit etwas mehr als zwei Sekunden Rückstand auf den Tagessieger und Gesamtweltcup-Führenden Marco Odermatt aus der Schweiz.

Für gewöhnlich findet kein Weltcup-Rennen im Super-G in Wengen statt. Für Sander war es das erste Mal, dass er beim Klassiker am Lauberhorn ein Rennen in seiner Paradedisziplin teilnahm – beim letzten Rennen dieser Art in Wengen war Sander noch auf den Hängen in Ennepetal unterwegs. Auf der ungewohnt langen Strecke (2,6 Kilometer) fuhr Sander über weite Strecken zu vorsichtig und kam mit der Startnummer 13 weit hinter den eigenen Erwartungen ins Ziel.

Die Gelegenheit deutlich aggressiver zu fahren und damit an die guten Ergebnisse des vergangenen Winters anzuknöpfen hat Sander bereits am Freitag. Dann steht das berüchtigte Abfahrtsrennen am Lauberhorn an. In dieser Saison läuft es für Andreas Sander in der Abfahrt allerdings noch nicht so rund. Im Weltcup liegt der Ennepetaler nach vier Rennen derzeit auf dem 23. Platz.

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