Fußball Oberliga

Enzmann arbeitet am Comeback und glaubt an Petkovic

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Leon Enzmann (rechts) hebt entschuldigend die Arme hoch.

Leon Enzmann (rechts) hebt entschuldigend die Arme hoch.

Foto: Marinko Prša

Ennepetal.  Mittelfeldspieler Leon Enzmann fehlt der Offensive des Fußball-Oberligisten TuS Ennepetal momentan sehr. Zweifel am Trainer lässt er nicht zu.

Leon Enzmann hat schon so einiges erlebt. Der gebürtige Hagener hat für Wattenscheid 09 als junges Talent in der Regionalliga gespielt, war bei RW Essen dabei, als der Traditionsklub 2011 den damaligen Zweitligisten Union Berlin aus dem DFB-Pokal warf. Anschließend spielte er für den TuS Ennepetal, den FC Brünninghausen, den FC Iserlohn und ist seit 2020 wieder zurück beim TuS Ennepetal. Seiner Mannschaft fehlte er zuletzt, nachdem er sich zum bereits zweiten Mal in dieser noch jungen Saison verletzte – aus der Bahn werfen lässt er sich davon allerdings nicht.

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Die Muskelverletzung, die sich der Spielmacher der Ennepetaler im Derby gegen Sprockhövel zugezogen hat, ist beinah auskuriert. Der mittlerweile 31-jährige Mittelfeldspieler will nach vorne blicken. „Natürlich sind solche Verletzungen nichts, worüber man sich freut, aber diese Dinge passieren einfach und gehören zum Fußball genauso dazu“, sagt er. Auf sein erneutes Comeback freut er sich aber bereits jetzt – wofür er auch wieder hart arbeitet. „Ich habe schon ein paar Übungen auf dem Fahrrad absolvieren können und werde am Wochenende in das Lauftraining einsteigen“, so Enzmann.

Erndtebrück-Spiel kommt noch zu früh

Ein Einsatz des torgefährlichen Mittelfeldspielers im Heimspiel am kommenden Sonntag gegen den TuS Erndtebrück kommt allerdings noch zu früh. Gerade jetzt könnte die schwächelnde TuS-Offensive einen fitten Enzmann sehr gut gebrauchen. Mit lediglich sieben Toren stellen die Ennepetaler die schwächste Offensive der bisherigen Saison. Auch hier sieht der Mittelfeldspieler kein großes Problem für die weitere Saison. „Wir haben im Sommer einen Umbruch vollzogen, es war uns allen klar, dass dieser Prozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir haben viele junge Spieler hinzubekommen, die keinerlei Oberligaerfahrung aufzuweisen hatten, es wird noch einige Zeit dauern, bis wir Ergebnisse zu sehen bekommen“, so der Spielmacher.

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Mit dem Trainer Dragan Petkovic besetzte der TuS Ennepetal eine der wichtigsten Positionen zur aktuellen Saison ebenfalls neu, auch hier sieht Enzmann einen wichtigen Baustein für die Zukunft. „Dragan ist ein sehr junger Trainer, der hervorragend in dieses Team passt. Er arbeitet wirklich sehr akribisch und ist sehr fleißig in der Spielvorbereitung. Auch seine Idee, Fußball spielen zu wollen, wird das Team voran bringen“, so Enzmann zuversichtlich.

Allzu lange Zeit darf sich der TuS in seinen Entwicklungsschritten nicht mehr lassen. Mit drei Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze muss die Offensive der Ennepetaler langsam ins Rollen kommen, dann hoffentlich wieder mit einem gesunden Leon Enzmann.

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