Handball

Erfolgreicher Test für die HSG Gevelsberg-Silschede

Christopher Fege von der HSG Gevelsberg-Silschede am Ball im Testspiel gegen den THW Kiel II.

Christopher Fege von der HSG Gevelsberg-Silschede am Ball im Testspiel gegen den THW Kiel II.

Foto: HSG Gevelsberg-Silschede / Verein

Gevelsberg.  HSG Gevelsberg-Silschede siegt gegen THW Kiel II vor 90 Zuschauern. Manager Christof Stippel sieht geglückte Umsetzung des Hygienekonzepts.

Handball-Verbandsligist HSG Gevelsberg-Silschede hat einen Achtungserfolg gefeiert und ein Testspiel gegen den THW Kiel II mit 28:27 für sich entschieden. Die Partie gegen die Reserve des Bundesligisten war zugleich der Härtetest für das Hygienekonzept des Vereins.

Die Mannschaft von Trainer Sascha Šimec wirkt gerüstet für die neue Spielzeit, die am 3. Oktober beginnen wird. Gegen den THW Kiel II, der in der Region sein Trainingslager absolviert, startete die HSG sehr gut, verpasste es aber, eine deutliche Führung herauszuwerfen. Die Gäste zeigten ihre technische Stärke und führten zur Pause mit 13:10. Erneut war es die Anfangsphase der zweiten Hälfte, die Gevelsberg-Silschede nutzte, um aus einer stabilen Abwehr heraus ins Tempospiel zu gelangen und den Rückstand zu verkürzen. Während beim THW die Kräfte ob des starken Gegendrucks nachzulassen schienen, erkämpfte sich die HSG die Oberhand und gewann die Partie am Ende knapp mit 28:27.

„Wir haben gut dagegen gehalten. Ein Unentschieden wäre auch okay gewesen, aber so ist es umso schöner“, findet HSG-Manager Christof Stippel.

Anstrengender Tag für Stippel und Co.

Das Hygienekonzept konnte aus seiner Sicht erfolgreich umgesetzt werden. Knapp 90 Zuschauer waren in der Halle West vor Ort. „Es war ein anstrengender Tag, aber ich bin zufrieden. Viele Zuschauer haben sich vorher über das Internet registriert, die anderen haben sich vor Ort in Listen eingetragen. Es gab ein Einbahnstraßen-System in der Halle, darauf mussten wir einige zwischendurch hinweisen. Aber das ist normal, weil es noch ungewohnt ist“, meint Stippel.

Er spricht einen großen Dank an alle Helfer aus, denn Spiele unter diesen Bedingungen auszutragen, ist ein großer personeller Mehraufwand. Wie viele Zuschauer unter Einhaltung des Konzeptes möglich sind, weiß Stippel nun auch: „Wir bekommen 150 bis maximal 180 in die Halle, mehr geht nicht, wenn wir die Abstände einhalten wollen. Aber mit diesem Konzept werden wir das erste Heimspiel am 10. Oktober angehen.“

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