Fußball-Bezirksliga

FSV Gevelsberg erwartet den designierten Meister Hagen 11

FSV-Trainer Wolfgang Hamann.

FSV-Trainer Wolfgang Hamann.

Foto: Michael Scheuermann

Gevelsberg.  FSV Gevelsberg: Tabellenfünfter mit 38 Pkt (11 Siege, 5 Remis, 9 Niederlagen; 50:45 Tore). SpVg. Hagen 11: Spitzenreiter mit 66 Pkt (21 Siege, 3 Remis, 1 Niederlage; 99:28 Tore). Letzte Spiele: Gevelsberg unterlag auswärts 0:3 und 1:2 sowie daheim 0:1. Wo? Stadion Stefansbachtal.

FSV Gevelsberg –
SpVg Hagen 11 So., 15.15

FSV Gevelsberg: Tabellenfünfter mit 38 Pkt (11 Siege, 5 Remis, 9 Niederlagen; 50:45 Tore). SpVg. Hagen 11: Spitzenreiter mit 66 Pkt (21 Siege, 3 Remis, 1 Niederlage; 99:28 Tore). Letzte Spiele: Gevelsberg unterlag auswärts 0:3 und 1:2 sowie daheim 0:1. Wo? Stadion Stefansbachtal.

Wenn der designierte Meister kommt, ist jeder besonders motiviert. So auch der FSV Gevelsberg, der die SpVg. Hagen 11 erwartet. Außerdem wollen die Jungs um Trainer Wolfgang Hamann ihre Negativserie von fünf sieglosen Spielen beenden. Auf der anderen Seite fehlt den Emstern noch ein Pünktchen, um endgültig die Meisterschaft und nach zwei Jahren die Landesliga-Rückkehr feiern zu können. Zudem wäre der nächste Treffer ihr hundertster in dieser Saison. Das ist also auch für die „Elfer“ genug Motivation in der Partie. Dass sie aber ihren Aufstieg in Gevelsberg feiern, dagegen hat FSV-Coach Hamann etwas. „Das muss nicht bei uns sein, der Sekt muss nicht im Stefansbachtal spritzen.“ Wenn er auch um die Stärke der Hagener Mannschaft weiß („Das ist eine Supertruppe, auf allen Positionen gut besetzt“), so will er ihr doch Paroli bieten. Dazu gibt es die bewährte Besetzung der Sechserpositionen mit Silvio Buchholz und Dennis Niggeloh. Kevin Dietz fällt mit Rotsperre aus, mit Lucca Sam-Cobbah fehlt ein weiterer Innenverteidiger. Seine Position soll Timo Guidi einnehmen. Zudem rückt Kapitän Henrik Behr nach seiner Gelbsperre wieder ins Team. Aufpassen muss der FSV Gevelsberg vor allem auf die Offensivabteilung der Gäste, die bisher durchschnittlich fast vier Mal pro Spiel zugeschlagen haben. An den besten Torschützen der beiden Teams wird auch der Unterschied deutlich: Traf Matthias Schoger für die Gevelsberger bisher neun Mal, hat der Hagener Tim Bodenröder bereits 21 Saisontreffer auf seinem Konto. Klar ist, dass die Hagener um Wiedergutmachung für ihre bisher einzige Niederlage (1:2 am letzten Sonntag in Lüdenscheid) bemüht sein werden. Dass die Bachtaler als Außenseiter ins Spiel gehen, zeigt auch der Blick auf die letzten sieben Begegnungen der beiden Teams: Da setzte es sechs Niederlagen bei nur einem Sieg.

SC Hennen –
BW Voerde So., 15.00

SC Hennen: Zwölfter mit 25 Pkt (7 Siege, 4 Remis, 14 Niederlagen; 41:66 Tore). BW Voerde: Siebter mit 35 Pkt (je 10 Siege und Niederlagen, 5 Remis; 49:47 Tore). Hinspiel: Voerde gewann 3:1. Wo? Naturstadion Hennen, Hennener Str. 1 in Iserlohn.

BW Voerde trifft in Hennen auf die schlechteste Mannschaft der Rückrunde. Keinen Sieg, nur zwei Unentschieden haben die Iserlohner geholt. „Wir haben ja schon eine schlechte Rückrundenbilanz, aber Hennen eine noch schlechtere“, sagt BW-Trainer Lars Möske. Und der Abstieg ist für den Vorrunden-Sechsten auch noch nicht abgewehrt. „Hennen wird punkten müssen – das kommt uns zu Gute, da können wir abwarten“, glaubt Möske, der zumindest einen Zähler mitbringen will. „Gerne aber auch drei“, lacht der Trainer, dem mit Marcel Neumann und Tolga Dülger zwei Spieler wieder zur Verfügung stehen, die den dünnen Kader ein wenig vergrößern und für Optionen sorgen, die zuletzt gefehlt haben.


Türkiyemspor Hagen –
VfB Schwelm So., 15.00

Türkiyemspor: Elfter mit 25 Pkt (6 Siege, 7 Remis, 12 Niederlagen; 44:63 Tore). VfB : Sechster mit 36 Pkt (10 Siege, 6 Remis, 9 Niederlagen; 45:43 Tore). Hinspiel: Schwelm verlor 1:2. Wo? Höing, Hagen.

Die Schwelmer treten am Höing bei der bisher deutlich unter Wert spielenden Truppe vom noch abstiegsbedrohten Türkiyemspor Hagen an. Dabei haben sie natürlich das 1:2 aus dem Hinspiel im Hinterkopf. „Gegen Türkiyemspor haben wir uns immer schwer getan“, weiß Marco Menge noch aus Kreisliga-Zeiten. Diesmal soll aber am Höing etwas Zählbares herausspringen. „Wir wollen unseren guten Lauf fortführen“, sagt Menge, nachdem sein Team zuletzt dreimal unbesiegt war. Wie der Kader aussehen wird, konnte der Trainer noch nicht sagen. Sicher ist, dass Joel Neda und Nermin Jonuzi, die zuletzt aus persönlichen Gründen pausieren mussten, wieder dabei sind. Ein Fragezeichen steht aber noch hinter Orlando Paulo Samuel und Tim Nordengrün.

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