Leichtathletik

Für den Schwelmer Citylauf gibt es nun zwei Alternativen

Massenstarts, wie hier im vergangenen Jahr zu sehen, wird es bei den Lauf-Veranstaltungen in Gevelsberg und Schwelm in diesem Jahr nicht geben.

Massenstarts, wie hier im vergangenen Jahr zu sehen, wird es bei den Lauf-Veranstaltungen in Gevelsberg und Schwelm in diesem Jahr nicht geben.

Foto: MiSch / Autoren-Nr. 202371 / Michael Scheuermann

Schwelm/Gevelsberg.  Nach Absage der Großveranstaltung kooperieren RE Schwelm und Intersport Reschop aus Gevelsberg. Wie, wann und wo es nun auf die Strecke geht.

Unter normalen Umständen hätte er heute stattgefunden: der Schwelmer Citylauf. Unter den aktuellen Bedingungen und Auflagen aufgrund des Corona-Virus war eine Durchführung der Großveranstaltung in der Schwelmer Innenstadt in diesem Jahr jedoch nicht möglich.

„Darunter leiden nicht nur wir als Verein, sondern auch die anderen Sportvereine und karitativen Einrichtungen, die wir in den letzten Jahren mit unseren Spendengeldern unterstützt haben“, erklärt Uli Ebel, Organisator des Schwelmer Citylaufs und Leichtathletik-Trainer der ausrichtenden RE Schwelm.

Schaden so gering wie möglich halten

Um den Schaden so gering wie möglich zu halten, hat sich das Organisationsteam der RE in den vergangenen Wochen reichlich Gedanken gemacht, wie eine Alternativ-Veranstaltung zum Citylauf aussehen könnte. Und das mit Erfolg: In Kooperation mit dem langjährigen Sponsor und Partner des Vereins hat die RE Schwelm mit dem Sportgeschäft Intersport Reschop in Gevelsberg eine Lösung gefunden, wie die regionalen Läufer in diesem Jahr doch noch auf die Strecke gehen können. Oder besser gesagt: Zwei Lösungen.

Denn eine große Lauf-Veranstaltung durchzuführen, wäre unter den aktuellen Bestimmungen nach wie vor nicht möglich. So kommt es in diesem Jahr dazu, dass am 3. Oktober der erste Intersport Clubrun in Gevelsberg stattfindet. Am 25. Oktober folgt dann der Lauf „Rund um Schwelm“, der in seine mittlerweile 27. Auflage geht.

„Wir haben uns dazu entscheiden, den Läufern, die eigentlich beim Citylauf hätten starten wollen, zwei alternative Veranstaltungen anzubieten, damit sich die Leute etwas verteilen und wir nicht so ein großes Aufkommen an Leichtathleten haben, die bei nur einem Rennen an den Start gehen“, erklärt Uli Ebel von der RE Schwelm.

Als Leichtathletik-Trainer und einer von sechs Trainern des Lauftreffs der RE bekam Ebel in den vergangenen Wochen von begeisterten Ausdauer-Sportlern immer wieder mit, dass der abgesagte Citylauf eine große Lücke hinterlässt. „Die Nachfrage nach einer Laufveranstaltung war groß, daher haben wir uns mit unserem Partner Andreas Reschop vom Intersport-Geschäft in Gevelsberg zusammen gesetzt und nach einer Lösung gesucht. Wir sind froh, dass wir die Lösung jetzt auch präsentieren können“, erklärt Ebel.

Die Vorteile, die eine aufgeteilte Lauf-Veranstaltung unter den aktuellen Bedingungen hat, macht der RE-Trainer auch deutlich: „Man kann viel besser separieren und die Leute in verschiedenen Gruppen laufen lassen. Das war unser oberstes Ziel und ich denke, dass das ganz gut klappen kann“, erklärt der langjährige Lauftrainer der Schwelmer Leichtathletik-Abteilung.

Wenn am 3. Oktober der erste Teil des Citylaufs auf die Strecke geht, werden zahlreiche ehrenamtliche Helfer die teilnehmenden Sportler anleiten und über die verschiedenen Rundkurse um und durch Gevelsberg führen. Zwischen 6 Uhr morgens und 18 Uhr können verschiedene Distanzen zwischen 2 Kilometern und der Marathon-Strecke zurückgelegt werden.

Spenden an Vereine und Einrichtungen

„Nachdem man die Strecke absolviert hat, kann man sich dann eine karitative Einrichtung oder einen Sportverein aussuchen, den man mit seiner Startgebühr von fünf Euro unterstützen möchte“, erklärt Andreas Reschop.

Zwar werden die Zeiten beim „Intersport Clubrun“ aufgezeichnet, um ambitionierten Läufern einen Wettkampfcharakter zu ermöglichen, jedoch soll bei der Veranstaltung vor allem der gemeinnützige Gedanke im Vordergrund stehen. „Unter der Corona-Krise hatten nicht nur die Unternehmen, sondern auch ganz viele Sportvereine und karitative Einrichtungen zu leiden, die sich sonst durch Spenden finanziert haben. Daher wollen wir durch die Veranstaltungen da auch etwas zurückgeben“, erklärt Initiator Ebel.

Für ihn steht fest: „Eine Laufveranstaltung hat seinen eigenen Reiz. Daher hoffen wir auf viele Teilnehmer und viele Spenden.“

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