Fußball

Für Leifels ist noch nicht Schluss

Jürgen Leifels übernimmt in der kommenden Saison den Trainerposten beim TuS Hasslinghausen von Torsten Schulze-Eyßing, der sich endgültig in den Ruhestand verabschiedet.

Foto: MiSch

Jürgen Leifels übernimmt in der kommenden Saison den Trainerposten beim TuS Hasslinghausen von Torsten Schulze-Eyßing, der sich endgültig in den Ruhestand verabschiedet. Foto: MiSch

Haßlinghausen.  Der eine kann nicht mehr, der andere will noch: Jürgen Leifels übernimmt ab der kommenden Saison den Trainerposten beim TuS Hasslinghausen.

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Der SprockhövelerA-Ligist TuS Haßlinghausen hat seit der Winterpause den Bundesligisten aus München und Dortmund etwas voraus. Denn während der FCB und der BVB noch keinen neuen Trainer für die kommende Saison präsentieren können, hat der TuS einen solchen für den scheidenden Torsten Schulze-Eyßing bereits im petto.

„Die schlechte Nachricht zuerst: Torsten Schulze-Eyßing wird am 30. Juni sein Traineramt bei uns aufgeben“, erklärte Haßlinghausens Vorsitzender Jörg Rottmann. Er hatte Schulze-Eyßing erst im April vergangenen Jahres aus dem Trainerruhestand geholt. Der ehemalige Coach der SpVg Linderhausen und der SCO-Reserve hatte den abstiegsbedrohten TuS Haßlinghausen nach dem 25. Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz übernommen und mit vier Siegen aus fünf Spielen fulminant die Klasse gehalten.

Schulze-Eyßing beendet Laufbahn

In dieser Spielzeit ist seine Quote mit ebenfalls vier Siegen aus bisher 16 Begegnungen zwar nicht mehr überragend, die Trennung zum Saisonende hat jedoch keinerlei sportliche Gründe. „Torsten hat uns mitgeteilt, dass er seine Familie, die Arbeit und den Fußball nicht mehr unter einen Hut bekommt“, erklärte sein Co-Trainer Christian Parlow, dass Schulze-Eyßing einen zweiten Versuch startet seinen Trainerlaufbahn zu beenden.

Wenngleich die Wunschlösung, eine weitere Zusammenarbeit mit dem jetzigen Trainer, damit gescheitert war, steckte beim TuS deshalb niemand den Kopf in den Sand. „Wir haben uns zusammengesetzt, geschaut welcher Trainer ist frei und schnell einen Wunschkandidaten gefunden“, erklärte Parlow, der auch unter dem neuen Übungsleiter Co-Trainer bleiben wird. Der Wunschkandidat heißt Jürgen Leifels und trainierte bis zum vergangenen Oktober noch den Ligakonkurrenten SV Ararat Gevelsberg. Dort übernahm Mehmetcan Celik für den umtriebigen Gevelsberger Fußballtrainer.

Kurioserweise dachte auch Leifels nach seinen letzten Engagement, wie sein Vorgänger Schulze-Eyßing, darüber nach seine Trainertätigkeit endgültig einzustellen. „Es gab im Prinzip nur zwei, drei Vereine die mein Interesse noch einmal hätten wecken können“, erzählte Leifels. Der TuS Haßlinghausen muss offensichtlich einer davon gewesen sein. „Mit einer jungen Truppe zu arbeiten, die sich größtenteils aus der eigenen Jugend zusammensetzt und dazu noch ein intaktes Vereinsumfeld sowie Trainerteam zu haben reizt mich sehr“, erklärte Leifels, wieso er nicht lange gebraucht hat um beim TuS zu zusagen.

Dafür muss sich der kommende TuS-Trainer allerdings nun in Geduld üben, denn sein Engagement beginnt erst im Juli. Bis dahin, so haben es der Verein und Leifels abgesprochen, wird er lediglich als Zuschauer die Mannschaft in Spielen beobachten. Damit soll gewährleistet werden, dass Schulze-Eyßing bis zum Saisonende in Ruhe arbeiten kann. „Alles andere hätte für niemanden Sinn gemacht“, erklärte Leifels, obwohl er anmerkte, „nun da ich einmal zugesagt habe würde ich am liebsten sofort mit dem Training starten.“

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