Fußball Bezirksliga

Gevelsberg-Trainer gibt zu: „Das war kein schönes Spiel“

| Lesedauer: 2 Minuten
Gevelsbergs Maximilian Schröder weicht der Grätsche eines Gegenspielers aus.

Gevelsbergs Maximilian Schröder weicht der Grätsche eines Gegenspielers aus.

Foto: Michael Scheuermann

Gevelsberg.  Der FSV Gevelsberg feiert zum Jahresabschluss einen Sieg gegen Hellas Hagen. Ein besondere Geschichte sorgt bei der Partie für Emotionen.

Mit einer ganz starken Leistung beim FC Hellas/Makedonikos Hagen hat sich der FSV Gevelsberg in die Winterpause verabschiedet. Gegen die stark aufspielenden Griechen setzten sich die Bachtaler mit 2:0 (1:0) durch.

+ + + Du willst wissen, was im lokalen Sport in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal, in Wetter und Herdecke sowie in Hagen passiert? Melde Dich hier zum kostenlosen Newsletter an + + +

„Die kämpferische Leistung der Jungs war sensationell“, zeigte sich FSV-Trainer Lars Möske vom Auftritt seiner Mannschaft beeindruckt. Der Start gelang den Gästen eindrucksvoll. Sie legten los wie die Feuerwehr und wurden auch nach einer knappen Viertelstunde mit dem Führungstreffer belohnt. Mathias Schoger köpfte eine Flanke von Maximilian Schröder ein (13.).

Vertauschte Aufgaben

Coach Möske befürchtete nun wütende Reaktionen der Gastgeber. Doch das Feuerwerk, das sie vor Wochenfrist gegen Voerde abgebrannt hatten, blieb aus, denn die Gevelsberger kämpften entschlossen. „Dadurch war es kein schönes Spiel“, bekannte Möske. Aber es war eben erfolgreich und der Sieg letztlich vollauf verdient.

Den zweiten Treffer steuerte Schröder bei, der von Schoger, der seinerseits einen langen Ball von Fabian Rösner aufgenommen hatte, bedient worden war (62). Ein Rollentausch aus dem ersten Treffer. Rösner, der Abwehrchef, war übrigens einer der beiden Spieler, die Lars Möske besonders lobte. Der andere war Deniz Akbaba, vor dem der Trainer den Hut zog. Denn der hatte als linker Verteidiger begonnen und den abgezockten Georgios Ntontos komplett abgemeldet. Zudem hatte er sich noch ins Angriffsspiel eingeschaltet und nach der Einwechslung von Timo Guidi als zweiter Sechser neben Nick Träptau ordentlich abgeräumt. Einen besonderen Moment erlebte Kevin Dietz, den Möske eine Viertelstunde vor Schluss einwechselte: Es war sein erstes Spiel nach einjähriger Verletzungspause. Schließlich hatte ihn ein Kreuzbandriss für lange Zeit mattgesetzt. Die Gevelsberger sind nun Dritter in der Bezirksliga.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport in Ennepetal, Gevelsberg und Schwelm