Fußball-Kreisliga A2

Haßlinghausen fertigt Voerde II mit 7:0 ab

„Wohin mit dem Ball?“, scheint Malte Lobeck zu fragen. Ins Tor! Das tat der Stürmer des TuS Haßlinghausen auch – dreimal zum 7:0-Erfolg gegen Voerde II.

„Wohin mit dem Ball?“, scheint Malte Lobeck zu fragen. Ins Tor! Das tat der Stürmer des TuS Haßlinghausen auch – dreimal zum 7:0-Erfolg gegen Voerde II.

Foto: Marinko Prša

Ennepe-Süd.  Zum Ende der Hinrunde ist Haßlinghausen wieder in der Spur – was man von Voerde II nicht sagen kann.

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Die Hinrunde ist mit dem jüngsten Spieltag vorbei, und erst mit dem Ende der ersten Saisonhälfte in der Fußball-Kreisliga A2 kommt der TuS Haßlinghausen so richtig in Fahrt. Die Mannschaft von Trainer Kaan Kursun zerlegte BW Voerde II mit 7:0 (6:0) und darf sich freuen, dass noch zwei Spiele in diesem Jahr anstehen, ehe es in die Winterpause geht.

Verhältnisse kehren sich um

Vor einigen Wochen sah es bei Haßlinghausen, aber auch bei BW Voerde, noch komplett anders aus. Die Haßlinghausener um den neuen Trainer Kursun wollten vor dem Saisonstart noch hoch hinaus und hatten ambitionierte Ziele, landeten aber nach elf Spieltagen mit nur fünf Punkten auf einem Abstiegsplatz. Bei Voerde sah es zu diesem Zeitpunkt noch genau andersherum aus. Klares Ziel war der Ligaerhalt. Die Reserve stand zu dem gleichen Zeitpunkt aber noch im unteren Tabellenmittelfeld und hatte auf Haßlinghausen und die Abstiegszone fünf Punkte Vorsprung.

Voerde II mit schlechtem Lauf

Doch seit dem elften Spieltag holte die Ennepetaler Mannschaft von Trainer Sinan Akbaba keinen einzigen Punkt mehr. In diesem Monat folgten dann drei Klatschen nacheinander. Erst das 0:4 gegen Sprockhövel II, dann ein 0:5 gegen Rüggeberg und gestern das 0:7 gegen Haßlinghausen.

Sinan Akbaba sagte nach den Debakeln: „Mir fehlen die Leute, die das Heft in die Hand nehmen und uns führen. Trotzdem stehe ich hinter meiner Mannschaft und bin überzeugt, dass wir es schaffen werden aus dieser Phase rauszukommen.“ Er sieht bei seiner Mannschaft aber zwei zentrale Probleme: „Manche sind komplett raus, wenn wir ein Gegentor kassieren. Und uns fehlt ein Knipser vorne, der die Tore schießt.“ Voerde hat die schlechteste Offensive und schoss erst 15 Tore in der laufenden Spielzeit.

Akbaba steht nicht zur Debatte

Über seine eigene Situation meint er: „Ich hatte ein Gespräch mit dem Vorstand. Der hat mir versichert, dass er hinter mir steht und mir alle Unterstützung gibt, die ich brauche. Das kann sich aber schnell ändern.“

Haßlinghausens Trainer Kursun hat in Gegensatz zu Sinan Akbaba allen Grund zum Lachen. Die letzten drei Spiele gewann seine Mannschaft und schoss dabei immer mindestens fünf Tore. Der Abstand zu einem Abstiegsplatz beträgt für den TuS nun fünf Punkte und auch das Torverhältnis ist fast wieder neutral. „Es ist keine Krise mehr angesagt“, gibt er sich selbstbewusst und ergänzt: „Wir wollen weiter nach oben klettern und ich denke Platz sieben bis neun ist noch drin. Meine Jungs haben die Spielweise verinnerlicht und sind selbstbewusst.“

Gastgeber führt 6:0 zur Pause

Das Voerder Debakel nahm gestern Nachmittag schon früh seinen Lauf. Zwar konnte BW die ersten Minuten noch mithalten und kam auch zu einer Torchance, dann aber spielte der Gastgeber groß auf. Erst Traf Malte Lobeck (10.), dann Patrick Näscher (21.), dann wieder Lobeck (26.) und wieder Näscher (32.), ehe Lobeck zum dritten Mal ran durfte (39.). Zum Abschluss des ersten Durchgangs traf Enzo Carignano zum 6:0 (41.). Nach der Halbzeit war es erneut Näscher, der zu seinem Hattrick traf (60.).

Sinan Akbaba sagte zu der Niederlage sichtlich enttäuscht und niedergeschlagen, dass das Ergebnis gerechtfertigt gewesen sei und spricht von einem „klaren und verdienten Sieg“ des Gegners.

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