Sportler des Jahres

Krieger und Hoffmeister ragen heraus

Schwelms Sportlerin des Jahres: Mareike Schulte (Schwelmer SC).

Schwelms Sportlerin des Jahres: Mareike Schulte (Schwelmer SC).

Foto: Archiv / MiSch

Schwelm.   Als Schwelmer Sportler des Jahres werden am 7. Februar geehrt: Aaron Busch und Mareike Schulte, die EN Baskets Schwelm als Mannschaft des Jahres sowie die Ehrematlichen Ulrike Hoffmeister und Ralf Krieger.

Die Ehrungen am 7. Februar können kommen, eine Jury um den Stadtsportverband-Vorsitzenden Andreas Happe hat die Sportlerin, den Sportler, die Mannschaft sowie die Ehrenamtliche und den Ehrenamtlichen des Jahres 2017 bestimmt.

Das Gremium, bestehend aus Vertretern des Stadtsportverbandes, der Schwelmer Werbegemeinschaft und der heimischen Presse – darunter auch die hiesige lokale Sportredaktion – hat die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten diskutiert und schließlich zum 17. Mal die Sieger ermittelt. „Es hat sich einmal mehr gezeigt, wie vielfältig und stark Schwelm als Sportstadt ist“, so Andreas Happe nach der Sitzung.

25. Platz bei Weltmeisterschaft

Vom Triathlon des Schwelmer SC sind die beiden Sportler des Jahres: Aaron Busch und Mareike Schulte. Der 20-jährige Busch, der in der 2. Bundesliga für das Tri-Team Hagen antritt, gilt als schnellster Schwelmer Dreikämpfer über die Sprintdistanz – also über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Im Laufe des Jahres erreichte der Medizin-Student bei den Europameisterschaften in Düsseldorf den achten Platz, bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam landete er auf Rang 25 – jeweils in seiner Altersklasse.

Rekord um 8 Sekunden verbessert

Die 26-jährige Sportstudentin Schulte empfahl sich für die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres unter anderem mit Platz fünf bei der NRW-Landesmeisterschaft Triathlon in Rheine. Stark ist die Schwelmerin auch in reinen Schwimm-Disziplinen. Das zeigte sich u.a. bei den Mannschafts-Meisterschaften der DMM-Kreisklasse, als sie bei vier Starts viermal siegte (200m Lagen, 100m Freistil, 100m Brust, 400m Lagen). Über 200 Meter Lagen unterbot sie gar den Vereinsrekord um acht Sekunden mit ihren 2:42,11Minuten.

Ermotionen pur nach Umbruch

Die Meisterschaft in der Basketball-Regionalliga, der damit verbundene Aufstieg in die 2. Bundesliga, ProB Süd, und das in einer Phase des mehrfachen Umbruchs – Das zeichnet die EN Baskets Schwelm als Mannschaft des Jahres aus. Als die Meisterschaft im Frühjahr vorzeitig mit dem Sieg in Düsseldorf errungen war gab es kein halten mehr, flossen Tränen der Freude, der Erleichterung. Schließlich markierte dieser Erfolg einen Höhepunkt des Umbruchs in finanzieller, gesellschaftlicher und personeller Hinsicht. In der ProB belegt Schwelm derzeit den fünften Platz.

„Es ist immer schwer, Ehrenamtliche auszuzeichnen“, so Michael Lindermann von der Sparkasse Schwelm. Damit meint er, wie auch die weiteren Jury-Mitglieder, dass es irgendwie jeder Ehrenamtliche verdient, ausgezeichnet zu werden. Denn während der Sitzung wurde klar: Ohne Ehrenamtliche geht es nicht.

Diesmal fiel die Wahl bei den Männern auf Ralf Krieger – der übrigens bereits nach 2014, 2015 und 2016 nun zum vierten Mal vorgeschlagen wurde. Er ist ein ehrenamtlicher Basketballer durch und durch – seit Jahrzehnten. Als Trainer, als Vorstand. Und das nicht nur aktuell bei den RE Baskets Schwelm. Offiziell für den BC Schwelmer Baskets 2006. Zuvor auch bei den mittlerweile nicht mehr existierenden Basketball-Abteilungen von BC SW Schwelm und Schwelmer SC. Krieger ist auch das Bindeglied des Vereins gegenüber dem Westdeutschen Basketballverband und dem Deutschen Basketballbund in Bezug auf Spielerpässe, Mannschaftsmeldungen und Spielansetzungen aller Mannschaften

Als Ehrenamtliche des Jahres 2017 bestimmte die Jury Ulrike Hoffmeister (DLRG), die sich seit über 20 Jahren federführend um die Schwimmausbildung der DLRG kümmert. Überdies engagierte sie sich jahrelang im DLRG-Vorstand: neun Jahre als Vorsitzende der Jugendabteilung, weitere neun Jahre als Jugend-Geschäftsführerin, achte Jahre als Vorstands-Mitglied des Hauptvereins. Ihr ehrenamtliches Engagement wurde u.a. mit dem Verdienstabzeichen der DLRG in Gold gewürdigt – der zweithöchsten Auszeichnung, die die DLRG vergeben kann.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben