Fußball-Kreisliga A

Linderhausen schreibt den Titel ab

Linderhausen um Moritz Kotzur (r.) besiegt Volmarstein um Daniel Thimm  im Hinspiel mit 2:1.

Linderhausen um Moritz Kotzur (r.) besiegt Volmarstein um Daniel Thimm im Hinspiel mit 2:1.

Foto: Jens Pommerenke / AirPictures.de

Ennepe-Süd.   Der drittletzte Spieltag in der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, kann einen vorentscheidenden Charakter haben. Fünf Mannschaften sind noch im Rennen um die Titel dieser Gruppe. Mit Linderhausen gegen Volmarstein sowie Herdecke-Ende gegen Sprockhövel II gibt es gleich zwei direkte Duelle. Fünfter im Bunde ist Spitzenreiter SC Obersprockhövel II, der den SV Ararat Gevelsberg empfängt. Unsere lokalen Sportredaktionen in Schwelm, Wetter und Hattingen haben sich umgehört; Heinz-G. Lützenberger, Lukas Brechtefeld, Veronika Szary, Philipp Ziser und Julian Resch haben Stimmen und Stimmungen des Quintetts eingefangen.

Der drittletzte Spieltag in der Fußball-Kreisliga A, Gruppe 2, kann einen vorentscheidenden Charakter haben. Fünf Mannschaften sind noch im Rennen um die Titel dieser Gruppe. Mit Linderhausen gegen Volmarstein sowie Herdecke-Ende gegen Sprockhövel II gibt es gleich zwei direkte Duelle. Fünfter im Bunde ist Spitzenreiter SC Obersprockhövel II, der den SV Ararat Gevelsberg empfängt. Unsere lokalen Sportredaktionen in Schwelm, Wetter und Hattingen haben sich umgehört; Heinz-G. Lützenberger, Lukas Brechtefeld, Veronika Szary, Philipp Ziser und Julian Resch haben Stimmen und Stimmungen des Quintetts eingefangen.

SCO II in Pole-Position

Die besten Voraussetzungen Meister zu werden, hat der SC Obersprockhövel II aus der Pole-Position heraus. Wenn die Mannschaft von Trainer Andreas Hain ihre restlichen drei Spiele gewinnt, ist die Spitzenposition nicht zu nehmen. In allen drei Partien, angefangen daheim gegen Ararat. Hain: „Wir haben uns in dieser Saison meist gegen die Teams aus der unteren Tabellenregion schwer getan und auch Punkte liegen gelassen. Wir wären längst durch, wenn wir Spiele wie gegen Esborn nicht verloren hätten.“

Schwelm braucht Wunder

Zum Ende der Hinrunde war die SpVg Linderhausen noch Tabellenführer. Nun stehen sie auf dem fünften Rang mit fünf Punkten Rückstand zum ersten Platz. Meister können sie theoretisch noch werden. Co-Trainer Uwe Molzahn glaubt daran aber nicht mehr: „Der Zug ist mit der Niederlage letzte Woche abgefahren. Die Jungs haben sich damit schon abgefunden. Es müsste ein Wunder geschehen.“ Für Molzahn ist die SCO-Reserve der Favorit auf den Titel. Grund: einfachstes Restprogramm und sie können, so Molzahn, Spieler aus ihrer Landesliga-Elf runterziehen. Dennoch: Die Schwelmer gehen zuversichtlich in die Partie gegen Volmarstein – nicht nur wegen des 2:1-Sieges aus dem Hinspiel. „In solche Spiele gehen wird anders motiviert rein, so Molzahn: „Ich denke, dass wir dann gewinnen.“

Volmarstein gelassen

Der SuS Volmarstein hat durch die unerwartete und unnötige Heimniederlage gegen Haßlinghausen seine komfortable Ausgangsposition verspielt und die Tabellenführung an die SCO-Reserve abgeben müssen. Beim Gastspiel an der Schwelmer Rennbahn sieht Trainer Ralf Gütschow ein „Spiel der beiden Überraschungsteams.“ Und: „Wir haben nichts mehr zu verlieren und werden uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir müssen jetzt drei Siege einfahren und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.“ Das Hinspiel verlor der SuS auf dem Brasberg mit 1:2, deshalb erwartet Gütschow ein Spiel auf Augenhöhe.

FC will TSG überholen

Vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten TSG Sprockhövel II hat Frank Henes, Trainer des FC Herdecke-Ende bereits eine klare Vorstellung darüber, wer am 26. Mai die Meisterschaft feiert. „Der SCO, ganz klar. Er wird die drei letzten Spiele gewinnen. Für uns geht es zunächst darum, dass wir Sprockhövel hinter uns lassen und das wird schon schwer genug“, so Henes. „Sie haben viel Qualität und Erfahrung in ihren Reihen, das haben wir beim 0:0 im Hinspiel gemerkt. Das sind aber die Spiele, die den Reiz ausmachen, da wird einem alles abverlangt.“ Sein Pendant Rainer Sprenger schaut zunächst nur auf das Spiel „Am Anfang des Spiels werden beide Teams vielleicht etwas abwarten, aber am Ende sind wir, ebenso wie Herdecke, gezwungen, auf Sieg zu spielen. Wir wollen den Druck auf Obersprockhövel aufrecht erhalten“, so der scheidende Coach.

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