Basketball

Lizenz erhalten: Das sind die Gegner der EN Baskets Schwelm

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Eine Shotclock steht auf dem Hallenboden.

Eine Shotclock steht auf dem Hallenboden.

Foto: Fabian Vogel

Schwelm.  Wieder einmal erhalten die EN Baskets Schwelm die Lizenz für die ProB ohne Auflagen – und ihre Gegner für die neue Saison stehen ebenfalls fest.

Die EN Baskets Schwelm haben am Mittwoch von der BARMER 2. Basketball-Bundesliga die Lizenz für die kommende Spielsaison 2022/23 erhalten. Außerdem hat die Liga auch die Einteilung der beiden Staffeln Nord und Süd bekannt gegeben. Für die Schwelmer wird sich dabei nichts ändern – auch wenn die Liga größer wird.

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Die Erteilung der Lizenz erfolgte wie in den vergangenen Jahren bereits ohne Auflagen. Das freut natürlich auch den neuen Geschäftsführer Stephan Völkel: „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Liga und dass unsere eingereichten Unterlagen zur Erteilung der Lizenz ohne Auflagen führten. Dies ist in den schwierigen Zeiten, in denen wir uns befinden, nicht selbstverständlich.“ In Schwelm wird damit weiter solide gewirtschaftet, einen großen finanziellen Sprung konnten die EN Baskets angesichts des Budgets für die kommende Saison nicht machen.

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Daraus macht Völkel kein Geheimnis, auch wenn er die EN Baskets gerüstet sieht. „Wir sind solide aufgestellt, wollen und müssen aber weiter wachsen, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu sein“, so der Geschäftsführer des klassenhöchsten Sportvereins im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis. Selbstverständlich ist die Erteilung der Lizenz ohne Auflagen aber keineswegs. Nur neun der 26 Mannschaften, die in der kommenden Saison in den beiden ProB-Staffeln an den Start gehen werden, erhielten die Lizenz für die kommende Saison ohne Bedingungen.

Absteiger weiter in der Liga

Die am 1. Oktober beginnende Saison führt die Schwelmer Basketballer dann wieder in den Norden. Dazu kommen neben einigen bekannten Gegnern wie den BSW Sixers, LOK Bernau, den TKS 49ers, Rist Wedel oder den SBB Baskets Wolmirstedt auch einige neue Namen in die ProB Nord. Als Aufsteiger aus den Regionalligen kommen die BBG Herford, ROTH Energie Giessen Pointers wie auch das Farm-Team von RASTA Vechta. Aufgrund einer ebenfalls für die ProB geplanten Ligenaufstockung haben die eigentlichen sportlichen Absteiger aus der ProB die Möglichkeit erhalten, auch in der kommenden Saison am Spielbetrieb der ProB teilzunehmen. Demnach gehen die Rhein­Stars Köln und die Dragons Rhöndorf ebenfalls in der Nord-Gruppe an den Start. Als Höhepunkte dürften die beiden Derbys gegen die Iserlohn Kangaroos gelten.

Nicht mehr in der ProB starten dagegen die WWU Baskets Münster. Der Meister der Vorrunde 21/22 war zwar in der zweiten Runde der Playoffs an der Orange Academy Ulm gescheitert, erhielt aber aufgrund der Aufstockung der ProA eine Wildcard für die kommende Saison.

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