Leichtathletik

Macke bestätigt gute Leistungen

Sie gut aus, doch Marie-Sophie Macke (TV Wattenscheid, ehemals SE Gevelsberg) kann den Weitsprung besser. Im ostwestfälischen Lage bei der Block-DM trifft sie einfach den Absprungbalken nicht richtig.

Sie gut aus, doch Marie-Sophie Macke (TV Wattenscheid, ehemals SE Gevelsberg) kann den Weitsprung besser. Im ostwestfälischen Lage bei der Block-DM trifft sie einfach den Absprungbalken nicht richtig.

Foto: Verein

Ennepe-Süd/Lage.  Sechster Platz in der Einzel-DM, „Gold“ mit der Mannschaft: Marie-Sophie Macke hatte ein erfolgreiches Wochenende in Lage.

Ihre anhaltend gute Form hat Marie-Sophie Macke jüngst bei den deutschen Block-Meisterschaften unter Beweis gestellt. Die ehemalige Leichtathletin der SE Gevelsberg sicherte sich nach dem zweitägigen Wettkampf im ostwestfälischen Lage den sechsten Platz in ihrer W15-Klasse – und hat damit auch entscheidend zum guten Ergebnis ihrer Mannschaft, dem TV Wattenscheid, beigetragen.

Vierter Platz möglich

Für einen Podestplatz kam Macke nicht infrage. Das war klar. Doch hätte „sie durchaus am vierten Platz kratzen können“, befand ihr Vater Klaus. Denn beim Weitsprung hatte Marie-Sophie Macke ordentlich Zentimeter liegen gelassen. Sie traf einfach das Brett für den Absprung nicht richtig. „Da waren 20 bis 30 Zentimeter mehr drin gewesen“, hat Klaus Macke beobachtet. Und mit entsprechend höherer Punktzahl wäre Macke um einen oder zwei Plätze geklettert. So blieb es nach fünf Wettbewerben bei den guten 2691 Zählern. Der fünfte Rang war übrigen nur 37 Punkte, der vierte 47 Punkte entfernt. „Insgesamt kann Marie-Sophie mit ihren Leistungen, ihrer Punktzahl und ihrer Platzierung zufrieden sein“, so Macke.

Mit einer neuen Bestmarke begann Marie-Sophie Macke den Wettkampf in Ostwestfalen. Denn beim 100m-Sprint blieben die Uhren für sie bei 13,35 Sekunden stehen. Das waren satte 0,4 Sekunden weniger, die sie beim Wettkampf in Gladbeck im vergangenen Mai erreichte. Keine Frage, das motivierte für mehr bei dieser Block-DM. Und sie setzte den Reigen der guten Leistungen bei den 80m-Hürden fort. Die 12,51 Sekunden bedeuten ein anhaltend hohes Niveau, liegt doch die bisherige Bestzeit bei 12,40 Sekunden, die sie bei den Westfälischen Meisterschaften in Paderborn im vergangenen Juni aufgestellt hatte.

Dann kam, was die Mehrkämpfer fürchten. Ein mehr oder minder kleines Leistungstief während eines langen Wettkampfes – entweder an einem langen Wettkampftag oder wie in Lage an zwei Wettkampftagen bei mehreren Disziplinen. Denn der Weitsprung wollte einfach nicht so gelingen, wie sie es sich vorgenommen hatte. Immerhin: die Weite betrug 4,95 Meter. 5,43 Meter ist die bisherige Bestmarke. „Das war sehr gut, auch wenn mehr möglich gewesen ist“, so Klaus Macke.

Solide führte Marie-Sophie Macke den Mehrkampf zu Ende. Die Kugel stieß sie 19,81 Meter weit. Das sind nur vier Zentimeter weniger als ihre bisherige Bestmarke, die Macke bei einem Wettkampf im Mai in Witten aufgestellt hatte. Die zweitbeste Weite im Teilnehmerfeld erzielte die ehemalige SEG-Athletin im Diskuswurf mit 35,64 Meter. Kraft und Konzentration hatten etwas nachgelassen – also kann diese Leistung als „in Ordnung“ betrachtet werden.

Doch damit war der versöhnliche Abschluss der Block-DM nicht vollendet. Denn mit der Mannschaft sicherte sich Marie-Sophie Macke noch „Gold“. Das I-Tüpfelchen eines erfolgreichen Wochenendes. Der Freude über diesen deutschen Titel tat auch kein Abbruch, dass mit TV Wattenscheid und der LG Eintracht Frankfurt nur zwei Mannschaften in diese Wertung gekommen sind. Die weitere Konkurrenz hatte es nicht geschafft, in Mannschaftsstärke in Ostwestfalen anzutreten.

Länderkampf am 31. August

Weiter geht es für Marie-Sophie Macke am 31. August. Dann geht es nach Enschede zum Vergleichswettkampf gegen die Niederlande. Die Verantwortlichen von Leichtathletik-NRW, dem gemeinsamen Verband des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) und des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN), haben unter anderem auch Macke für die Mannschaft für den U16-Länderkampf nominiert. Die NRW-Mannschaft wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Deutschen und der NRW-Meisterschaften U16 zusammengestellt.

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