Matthews heißt der neue Aufbau bei den Baskets Amerikaner ab dem 1. August in Schwelm

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Schwelm. (wp) Lange hat Baskets-Coach "Raffi" Wilder gesucht. Nun ist er mit der Verpflichtung des 24-jährigen und 1,91 m großen US-amerikanischen Aufbauspielers Virgil Matthews, der am 1. ...

... August in Schwelm eintreffen soll, fündig geworden.

Matthews ist in Deutschland kein unbeschriebenes Blatt. Er spielte bereits in der Saison 2006/07 für den damaligen Zweitligisten Kickz München, bei dem er durch eine Trefferquote von 58 Prozent aus dem Feld aufhorchen ließ. Der athletische Guard, der während seiner Collegezeit für die Montana Grizzlies in der NCAA 1 Division spielte, besitzt herausragende technische und physische Stärken, die ihn gleich auf Anhieb auf Platz 13 der besten 50 Spieler der 2. Bundesliga landen ließen. Auch die weiteren Statistiken können sich sehen lassen: 18 Punkte pro Spiel, 6 Rebounds, 5,2 Assists, 2,6 Steals.

Matthews, der nach seiner Saison in München vergeblich auf ein Angebot aus der BBL wartete, verletzte sich damals kurz vor einem weiteren Engagement in Deutschland. Daraufhin entschied er sich, seine Knieprobleme komplett auszukurieren und in den Staaten weiter an seiner individuellen Technik zu feilen.

Seine Entscheidung für die Schwelmer Baskets begründet Matthews damit, dass er eine weitere Chance suche, in Deutschland Fuß zu fassen. Dies ermöglicht ihm nun Raphael Wilder. Der Trainer sieht in seinem neuen Schützling einen kompletten Spieler, der einen sehr intelligenten Eindruck auf ihn mache. Durch die Option eines einmonatigen "Tryouts" schätzt Wilder die fehlende Spielpraxis Matthews als kalkulierbares Risiko ein: "Sollte Virgil meine Erwartungen nicht erfüllen, haben wir genug Zeit, uns nach einem anderen Spieler für die Guard-Position umzuschauen."

Dies tut Wilder auch bei der Suche nach einem Ersatz für Keith Harris bis zu seinem zweichwöchigen Urlaubsbeginn am Montag. Am Dienstag, 29. Juli, soll dann die heiße Vorbereitung beginnen. Eng würde es, falls die Baskets nach dem juristischen Lizenz-Hickhack in der Regionalliga antreten, da die Saison bereits am 7. September beginnt und erst ein Testspiel vereinbart wurde. Für die Pro B hätte Schwelm bis zum 3. Oktober Zeit. "Allein aus diesem Grund wäre mir die zweite Liga natürlich viel lieber, wobei die derzeitige Situation mit der ungewissen Lizenzlage für einen Trainer eine Katastrophe ist", so Wilder.

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