Fußball-Kreisliga

Max Schenkel trifft für beide Teams

Max Schenkel im Zweikampf mit Hohenlimburgs Niels von Pidoll.

Max Schenkel im Zweikampf mit Hohenlimburgs Niels von Pidoll.

Foto: Fabian Sommer

Gevelsberg.   Im Hinspiel der Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga gewinnt der SC Obersprockhövel II mit 2:1.

Der SC Obersprockhövel II gewinnt gegen den TSK Hohenlimburg im ersten Aufstiegsspiel zur Bezirksliga im Stefansbachtal in Gevelsberg mit 2:1 (1:0).

Der Sport-Club wurde Meister in der Fußball-Kreisliga A2. In der Hagener Gruppe setzte sich der TSK durch. Da für die Bezirksliga nur ein Aufsteiger aus beiden Ligen vorgesehen ist, kommt es in zwei Entscheidungsspielen auf neutralem Boden zur Entscheidung

In den Anfangsminuten gibt es erste Annäherungen an das Tor von beiden Seiten, die Obersprockhöveler besitzen dabei den Ball mehr. In der 13. Spielminute dann die erste richtige Chance. Ein langer Ball von Max Schenkel aus dem rechten Mittelfeld, den Justin Küpper mitnimmt und in den Strafraum eindringt. Er schießt und zieht den Ball knapp am Tor vorbei.

Die Latte weckt den SCO auf

Danach der TSK. Tim Mühlhof dribbelt fast ungestört durch das SC-Mittelfeld und legt nach rechts auf Leonardo Fazio ab. Der schießt und trifft die Latte. Nach der Chance in der 22. Minute Getrommel und TSK-Rufe der Hohenlimburg-Anhänger, die sich auf der vollen Tribüne versammelt haben.

Die SC-Anhänger sitzen auf dem Hang auf der gegenüberliegenden Seite. Sie sind weniger lautstark, setzen aber auch zu Gesängen an.

Nach den beiden größeren Chancen bittet der Schiedsrichter zur Trinkpause. In der 29. Minute gehen die Obersprockhövler in Führung. Adam Wojtaszek vom TSK findet keinen Anspielpartner und möchte zum Torwart zurückspielen. Diesen Pass antizipiert Tomas Schiprowski aber und rennt im Sprint in den noch nicht gespielten Pass. Der Pass kommt und der Torwart rennt raus. Er ist zu spät und legt Schiprowski um – Elfmeter. Diesen verwandelt Schenkel.

Die Hohenlimburger wirken nicht wach. Mehrmals verlieren Spieler den Ball im Spielaufbau oder im Mittelfeld. Die Mannschaft um Andreas Hain nutzt diese Einladungen aber nicht aus. TSK-Spieler Jakob Weber sagt, sie kommen von der Asche auf den Rasenplatz, es sei heiß und der Platz sei lang, wie ihrer breit ist. Das hätte für Probleme gesorgt.

Kurz nach der Führung kommt es fast zu einem Eigentor. Nach einer Flanke von Lukas Meier wird der Ball nur halb geklärt. Alexander Valdix setzt zum Seitfallzieher an, trifft den Ball nicht richtig. TSK-Akteur Yasar Özdemir will den Ball klären, schießt ihn aber gegen den eigenen Pfosten.

Nach der Pause ist es wieder Özdemir, der für Gefahr für sein eigenes Tor sorgt. Er möchte zurück zum Torwart spielen, der Pass gerät zu kurz,Valdix erläuft ihn, scheitert aber am Torwart (56.). Der TSK wirkt immer noch nicht richtig anwesend. Und nach der Trinkpause verliert Marcel Wilkes den Ball im Mittelfeld. Tobias Voshage nutzt das aus und erhöht auf 2:0 (75.). Später verbessern die Türken ihre Ausgangsposition für das Rückspiel: Nach einer Flanke von Mühlhof fälscht Schenkel den Ball ins eigene Tor zum 2:1 ab (79.).

Andreas Hain sagt nach dem Spiel: „Das heute ist nur ein Teilerfolg. Meine Stimmung ist nicht groß anders als vor dem Spiel. Wir belohnen uns nur, wenn der zweite Teil auch erfolgreich ist.“ Er führt fort: „Wir haben jetzt die bessere Ausgangslage.“ Jakob Weber vom TSK sagt: „Ich glaube an meine Jungs. Wir steigen auf.“

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