Mit Max Dohmen erreichen die Baskets eine neue Dimension

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Schwelm. (wp) Mit Max Dohmen haben die Schwelmer Baskets einen echten Knaller verpflichten können. Sowohl für die Basketball-Regionalliga als auch für die mögliche Pro B der zweiten Bundesliga ist der Center eine echte Verstärkung.

Zuletzt hat Dohmen den Schwelmer selbst noch das Leben schwer gemacht. In der Meisterschaft und im Endspiel um den WBV-Pokal. Denn für NVV Lions Mönchengladbach hat der heute 20-Jährige eine führende Rolle gespielt. Er war nicht nur Denker und Lenker des Spiels der Rheinländer, sondern auch zweitbester Werfer. "Ein toller Spieler, der passt genau in unsere Mannschaft. Sowohl auf dem Feld als auch außerhalb des Spiels", schwärmt Baskets-Trainer Raphael Wilder. "Ein Mann, den wir sehr gut gebrauchen können." Dass sich Max Dohmen auch bereits außerhalb der Spiele mit den Schwelmer versteht, zeigt, dass er bereits um die Häuser mit Achim Beiersmann und Max Brammertz gezogen ist.

Die Kreisstädter profitieren von der unklaren Situation in Gladbach. Denn Trainer Gieseck hat den Klub verlassen. Einen Nachfolger gibt es noch nicht. Und damit stocken auch die Planungen für die neue Saison.

Dabei hat Dohmen in Gladbach gute Jahre erlebt. Er entwickelte sich prächtig in den Zweitliga-Zeiten 2003 bis 2007 - und das bereits als 16-jähriger Akteur. Der Nationalspieler der U 16, U 18 und U 20 spielte sich immer mehr in eine führend Rolle. "Bei uns wird er nicht die Rolle des absoluten Leistungsträgers spielen", erläutert Baskets-Sprecher Nico Rösner. "Mit ihm haben wir weitere Alternativen im Angriff, wo wir uns oft gegen eine Zone schwer getan haben. Das wird sich bei uns verbessern."

Max Dohmen gilt mit 2,04 Metern Größe und 90 Kilogramm Gewicht als "kleiner Center", der auch gefährlich über die Außenposition kommen kann. "Wir erreichen mit ihm völlig neue Dimensionen in unserem Spiel", so Rösner.

Die neue Dimension, die neue Verstärkung kann Schwelm sehr gut gebrauchen. Denn so oder so wird die künftige Meisterschaft schwer, schwerer als die vergangene. In der Pro B sowieso (Wilder: "Da geht es ums Überleben."), ebenso auch in der Regionalliga. "Die Mannschaften rücken enger zusammen. Da können neben Schwelm noch Grevenbroich, Bochum, Dorsten und Salzkotten sowie Dortmund, falls sie in der Liga bleiben, Meister werden", sagt Raphael Wilder.

Jetzt haben die Baskets acht Spieler im Kader. Sie suchen noch einen deutschen Center und einen amerikanische Aufbauspieler. Kein Thema ist Kevin Lehmann, der nach Schalke (Pro A) wechselt.

Sie bleiben:

Kristofer Speier, Julius Dücker, Achim Beiersmann, Keith Harris, Benjamin Rust, Max Brammertz und Richard Jurczuk.

Er kommt: Max Dohmen (NVV Lions Mönchengladbach).

Sie gehen: Andreas Samus (USA), Whitney Harris, Raphael de Vol (beide unbekannt).

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